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Landrat besuchte die Klein Eichholzer GmbH&Co.KG

24.​06.​2010

Am 24.06.2010 besuchte der Landrat des Landkreises Dahme-Spreewald, Stephan Loge, auf Einladung des Vorstandes des Bauernverbandes Südbrandenburg e.V. den Landwirtschaftsbetrieb Klein Eichholzer GmbH& Co.KG in Klein Eichholz. Frau Elfriede Altwein, die Geschäftsführerin, stellte ihren landwirtschaftlichen Betrieb sowie den Tochterbetrieb die Speise- und Lebensmittelresteverarbeitungs GmbH vor. Sie bewirtschaften 564 ha Ackerland mit einer durchschnittlichen Ackerzahl von 23. Hauptsächlich bauen sie  300 ha Roggen, 65 ha Winterraps und 90 ha Sonnenblumen an.

Da sie maßgeblich am Bau einer Biogasanlage beteiligt waren, sind sie Hauptabnehmer des Gärrestsubstrates. Da diese Anlage keine NaWaRo-Anlage ist, sondern mit Speiseresten aus Berlin und Umgebung gespeist wird, kommt es häufig zu starken Geruchsbelästigungen.

Die heutige spanische Betreiberfirma HERA ignoriert jegliche Fachkompetenz in Deutschland zum Führen einer Biogasanlage. Die Anwohner machen aber immer wieder den Landwirtschaftsbetrieb für die Geruchsbelästigungen verantwortlich, so dass bereits ein großer Imageschaden entstanden ist und es auch bereits Pachtflächen kostete.

 

Frau Altwein möchte gern eine gute Zusammenarbeit mit den Betreibern und den Behörden und wünscht sich eine Unterstützung durch den Landrat in dieser Hinsicht. Diese wurde zugesichert und es soll ein Treffen mit der spanischen Betreiberfirma, dem Landrat, dem Bauernverband und der Kommune organisiert werden, um gemeinsame Lösungswege aufzuzeigen und Differenzen ausräumen zu können.

 

Ein weiteres Standbein ist die Direktvermarktung von Fleisch und Wurst, sie haben eine eigene Verarbeitungsstrecke aufgebaut und einen Hofladen (siehe Foto).

Eine weitere Attraktion des Betriebes ist der Brunnenhof mit seinen Ferienwohnungen und dem „Urlaub mit dem Pferdecaravan“. Der ehemalige Geschäftsführer Herr Dr. Erxleben unternahm mit dem Landrat und den Gästen eine Kremserfahrt durchs Landschafts-schutzgebiet um Streganz.

 

In der anschließenden Diskussion wurden die Probleme vom letzten Landratsbesuch abgerechnet. Eine Problematik war der Wegfall des Saisonmehrbedarfsausgleiches für Saisonarbeitskräfte, der in diesem Jahr zu großen Problemen in der Gurkenproduktion führt.

Es soll ein gemeinsames Gespräch mit dem Arbeitsamt und dem Landrat, sowie betroffenen Landwirten organisiert werden. Ein zweites Problem war, dass es kaum noch Nachwuchs bei den Jägern gibt, da die Kosten für den Jagdschein zu hoch seien. Als eine praktikable Lösung wurden vom Landkreis zwei Jagdwaffen angeschafft, die dem Jagdverband Königs Wusterhausen als Dauerleihgabe übergeben wurden und für die Jungjäger für die Schießprüfung eingesetzt werden können.

 

 

Bild zur Meldung: Landrat besuchte die Klein Eichholzer GmbH&Co.KG

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