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Bauernverband Südbrandenburg e.V.

Am Bahnhof 5 b
15926 Luckau

Telefon (03544) 2355
Telefon (03544) 3087

Telefax (03544) 2870

E-Mail E-Mail:
www.bv-suedbrandenburg.de


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25.07.​2019
09:00 Uhr
 
25.07.​2019
16:30 Uhr
 
28.08.​2019
09:00 Uhr
Landratsbesuch Dahme-Spreewald
mit Landrat Stephan Loge [mehr]
 
11.09.​2019
09:00 Uhr
Landratsbesuch Oberspreewald-Lausitz
mit Landrat Siegurd Heinze [mehr]
 
26.09.​2019
09:00 Uhr
 
05.12.​2019
09:00 Uhr
 

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Aktuelle Meldungen

Genauer hingeschaut - Tierwohl im Großformat

(09.07.2019)

09.07.2019 - Wie Tierwohl auch im großen Maßstab funktionieren kann, demonstrierte die Agrargenossenschaft Goßmar während eines Besuches des Landtagsabgeordneten Benjamin Raschke (Bündis 90/Grüne). Bei einem Rundgang durch die moderne Betriebsanlage wurde deutlich, weshalb eine differenzierte Betrachtung von Landwirtschaftsunternehmen und ihrer Art zu wirtschaften dringend nötig ist.

 

Ein ganzes Dorf

„Diese Einladung ist ein Angebot, sich ein eigenes Bild von erfolgreicher konventioneller Tierhaltung in Brandenburg zu machen, die viele aufgrund ihrer Größe vermutlich als Massentierhaltung bezeichnen würden", erklärt Thomas Auert, Geschäftsführer der RBB Rinderproduktion Berlin-Brandenburg und Initiator des Besuches das Ziel. Dass groß dabei nicht gleich groß ist, macht Anja Müller-König, Vorstandsvorsitzende der Agrargenossenschaft, gleich zur Begrüßung vor versammelter Mannschaft klar. Seit 8 Jahren leitet sie den über 4000 Hektar großen Betrieb, der 1100 Milchkühe, 200 Mutterkühe und 270 Schweine hält und Arbeitgeber für 68 Menschen in der Region ist. „Ich stehe heute nur stellvertretend für unsere 68 Mitarbeiter und ihre Familien, die hier verwurzelt sind und für die wir täglich Wertschöpfung betreiben. Das ist ein ganzes Dorf, für das wir Verantwortung tragen", so Müller-König.

 

Das Verhältnis zählt

„Diese Genossenschaft ist kein Kunstprodukt, sondern gewachsene Strukur. Wir haben flache Hierarchien, unsere 8 Azubis sind unser ganzer Stolz", erklärt die Chefin. 50% ihrer Mitarbeiter sind unter 40. „Unser Team ist jung und überdurchschnittlich gut ausgebildet. Lösungen für unsere Tiere nehmen wir nicht von der Stange, sondern entwickeln sie gemeinsam. Auf jeden Mitarbeiter kommen 73,5 Hektar Fläche und 16,1 Milchkühe - das ist weniger als in den meisten Familienbetrieben", rechnet sie vor. „Hier passt die Tierzahl zur Flächenausstattung", räumt Raschke ein. Auch die Zahl der Mitarbeiter stimme, das sei aber nicht überall in Brandenburg der Fall.  Bei der Frage, wie er Mehrfamilienbetriebe wie Goßmar von reinen Finanzinvestoren ohne regionalen Bezug künftig unterscheiden will, wenn es um die befürchtete Kappung der Agrarsubventionen für Großbetriebe geht, bleibt Raschke vage: „Auch wenn ich ein Befürworter der Kappung bin, müssen wir Möglichkeiten finden, bei großen Betrieben zu  unterscheiden." Evtl. müssten Auslegungspielräume genutzt und Arbeitsplätze angerechnet werden.

 

Eine Zukunft für Tiere

Mit besonderer Spannung erwartet wurde insbesondere Raschkes generelle Positionierung  zur Zukunft der Tierhaltung im Land. „Ist Nutztierhaltung in Brandenburg von den Grünen überhaupt gewollt?" bringt Müller-König ihre Bedenken auf den Punkt.  „Auch wenn ich selbst Vegetarier bin, erkenne ich dennoch an, dass die Tierhaltung für die Landwirtschaft in Brandenburg unabdingbar ist", so Raschke. Deshalb befürworte er auch die Entwicklung einer Nutztierstrategie unter Beteiligung der Verbände. Er bedauere allerdings, dass sich das Landwirtschaftsministerium dieser wichtigen Aufgabe bisher noch nicht gewidmet habe.

 

Foto zur Meldung: Genauer hingeschaut - Tierwohl im Großformat
Foto: Benjamin Raschke in der Agrargenossenschaft Goßmar

Der berühmtesten Gurke der Welt geht es an den Kragen

(26.06.2019)
Gurkenflieger im Spreewald wieder traditionell in Aktion

Auf einem Gurkenfeld des Spreewaldhofes Niewitz mit Gastgeber Heinz-Georg Embach erfolgte am 25.06.2019 auf Einladung des Spreewaldvereins der offizielle Auftakt der Erntesaison mit Minister Vogelsänger, den Gurkenanbauern, regionalen Verarbeitern sowie Pressevertretern.

Die Gurken sind das zweitstärkste Gemüse im Land Brandenburg mit einer Anbaufläche von 560 ha, davon rund 77 ha im Bioanbau und seit über 100 Jahren das Traditionsgemüse im Spreewald.

Seit 20 Jahren trägt die Spreewälder Gurke bereits das Siegel „geschützte geografische Angabe“. Mit einer Selbstverpflichtung wird seitdem sichergestellt, dass in einem Glas auch zu 100 % Gurken aus dem Spreewald sind. Für knackige tagfrische Gurken in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen sorgen in diesem Jahr rund 2.700 Beschäftigte im Anbau und ca. 550 in der Verarbeitung.

Zu einer stetigen Herausforderung für die Landwirte ist die Ernte von kleinen Gurken, die alle 2 Tage mit Hilfe von Gurkenfliegern gepflückt werden müssen, denn der Kauf von kleineren Gurkengläsern mit Cornichons liegt stark im Trend. Damit liegt die Spreewaldgurke verstärkt im Premiumsegment, was seinen Preis durch die handarbeitsintensive Ernte haben muss.

Die Spreewälder Gurke hat ein Alleinstellungsmerkmal und in den neuen Bundesländern hat sie einen Marktanteil von 26 %, was einsame Spitze ist. Deutschlandweit liegt sie mit 9 % Marktanteil auf dem 3. Platz. Die Gurke wächst am idealsten bei über 25 °C am Tag und      15 °C Nachttemperatur.

Foto zur Meldung: Der berühmtesten Gurke der Welt geht es an den Kragen
Foto: Saisonstart der Spreewälder Gurke

Mehr Kuhkomfort mit eigener Kraft - Landratsbesuch in Elbe-Elster

(19.06.2019)

Finsterwalde - Wie mit einem durchdachten Konzept aus einem alten Stall ein komfortabler, heller Ort für entspannte Tiere und moderne Arbeitsplätze für Mitarbeiter entstehen können, demonstrieren die Gastgeber des diesjährigen Landratsbesuches in Elbe-Elster, Frank Neczkiewicz und seine Mannschaft. Beim Baustellenfrühstück auf Einladung des Bauernverbandes Südbrandenburg zeigen sich Landrat Christian Heinrich-Jaschinski und Berufskollegen vom Vorher-Nachher-Effekt beeindruckt. Denn die Finanzierung stemmt die Landwirtschafts-GmbH Finsterwalde trotz harter Zeiten allein aus eigener Kraft.

 

Aus Alt mach Neu 

„Trotz schwierigster Bedingungen nach der Dürre haben wir den neuen Innenausbau im Milchviehstall komplett aus Eigenmitteln finanziert. Das war ein enormer Kraftakt, denn das Jahr 2018 ging in vielerlei Hinsicht an unsere Belastungsgrenzen", so der Gastgeber. In all den Jahren als Geschäftsführer habe er eine solch schwierige Zeit noch nicht erlebt. Dennoch Mut und Motivation aufzubringen Neues zu wagen, sei für den 3000 Hektar Betrieb, der knapp 50 Mitarbeiter beschäftigt und 534 Milchkühe hält, schwierig gewesen. „Die alten, abbezahlten Anlagen haben uns einerseits gerettet. So mussten nicht noch zusätzlich Kredite bedient werden. Aber Standards entwickeln sich stetig weiter und es war an der Zeit, bessere Bedingungen Tiere und Mitarbeiter zu schaffen.“ Neczkiewicz ärgert, dass die Politik beim Thema Tierwohl vor allem auf Neubau setzt. „Die hohen Anforderungen der Premiumförderung lassen sich nur in neuen Stallanlagen erfüllen. Aber auch in alten Ställen können wir durch Umbaumaßnahmen Tieren mehr Komfort bieten“, erklärt der Landwirt.  Die Basisförderung ersatzlos zu streichen, sei ein falscher Schritt gewesen. „Hier muss Politik ernsthaft über Alternativen nachdenken, Landwirte besser zu unterstützen“, fordert Bauernverbandsgeschäftsführerin, Carmen Lorenz.

 

Tiere genießen Priorität

„Wie sieht die Futtersituation für Tiere und Biogasanlage aus?“, möchte der Landrat wissen. „Zuerst kommen unsere Tiere und dann die Biogasanlage“, stellt Neczkiewicz klar. „Während wir im letzten Jahr nicht wussten, wie wir sie über den Winter bekommen, können wir jetzt etwas aufatmen.“ Mit dem zweiten Schnitt sei die Grundfutterversorgung inzwischen nahezu gesichert. Doch verbrauchte Reserven müssten neu aufgefüllt werden. Das bleibe nicht ohne Konsequenzen. „Wir haben deutlich weniger Raps und mehr Mais als Futtergrundlage im Anbau.“ Von einer vermeintlichen Vermaisung könne dennoch keine Rede sein. „Der Maisanteil im Kreis ist noch genauso hoch wie 1990“, erklärt er. „Bei der Biogasanlage haben wir zum Glück flexible Verträge ausgehandelt. Starre Verpflichtungen ohne die Option bei unvorhergesehenen Ernteausfällen auch mal deutlich weniger zu liefern, hätten wir nicht erfüllen können.“

 

Dürrehilfe sei Dank

In der angespannten Lage sei letztlich aber auch die Dürrehilfe „ein Segen“ gewesen - trotz komplizierten Antragsverfahrens. Rund 23% Prozent der Schadensausfälle habe der Betrieb auf diese Weise ausgleichen können. „Der vom Landwirtschaftsministerium in Aussicht gestellte Nachschlag von 13% ist ebenfalls mehr als willkommen“, so Neczkiewicz. Nach gut zwei Stunden Diskussion über Wirtschaftlichkeitskennzahlen, Ausgleichszahlungen für benachteiligte Gebiete, Wildschäden, Straßenpflege, Flächenverkäufe und Müllbeseitigung schließt Bauernverbandschef Thomas Goebel mit einem Dank an Gastgeber, Landrat und anwesende Kollegen die Runde. „Ich wünsche allen gutes Wetter und eine normale Ernte. In diesem Jahr kann sie unser Berufsstand ganz besonders gut gebrauchen.“              

Foto zur Meldung: Mehr Kuhkomfort mit eigener Kraft - Landratsbesuch in Elbe-Elster
Foto: Landratsbesuch in Finsterwalde

Von Torte bis Kartoffelschwein - Brandenburger Landpartie feiert 25-jähriges Jubiläum

(15.06.2019)

Kemlitz -  Zum ersten Mal war das AWO-Reha-Gut Kemlitz Gastgeber der zentralen Eröffnungsveranstaltung der Brandenburger Landpartie, die sich in diesem Jahr zum 25. Mal jährte. Bei hochsommerlichen Temperaturen ließen es sich Besucher mit Jubiläumstorte, Erdbeeren, Eis und kühlem Bier aus der Region gut gehen. Neben Kulinarikfans kamen Tier- und Technikbegeisterte bei Stallbesichtigung und Treckerkorso ebenfalls auf ihre Kosten. Zentrales Thema war auch die Artenvielfalt.

Foto zur Meldung: Von Torte bis Kartoffelschwein - Brandenburger Landpartie feiert 25-jähriges Jubiläum
Foto: Jubiläumstorte der Konditorei Klinkmüller aus Luckau

Blühende Versuchung - Ölleinblüte im Spreewald

(13.06.2019)

Dürrenhofe - Püntklich zur Olleinblüte lädt der Spreewaldverein Medienvertreter, Anbauer und Verarbeiter zum Feldbesuch, um die zarten Pflanzen aus denen mit viel Feingefühl das "Blaue Gold" des Spreewaldes gewonnen wird, zu besichtigen und Leinöl regionaler Ölmühlen zu verkosten. In diesem Jahr fand der Termin auf einem Feld der Agrargenossenschaft Unterspreewald statt. Hier wächst Öllein auf 30 Hektar, wie Unternehmenschef Uwe Schieban berichtet. Im gesamten Spreewald beträgt die Anbaufläche in diesem Jahr rund 210 Hektar.

 

Neben dem wertvollen, auch von Bienen heiß begehrten Rohstoff für das schmackhafte spreewaldtypische Endprodukt Leinöl, das im Geschmack von intensiv nussig bis fruchtig mild reicht, leisten Landwirte mit dem Anbau von Öllein einen wertvollen Beitrag zur Artenvielfalt und bringen mit ihren zartblau blühenden Feldern Farbe ins Landschaftsbild. Weitere Pluspunkte sind die kurzen Wege von Erzeuger zu Verarbeiter, handwerkliche Sorgfalt und Liebe zum Produkt sowie Wertschöpfung, die in der Region bleibt. 

Foto zur Meldung: Blühende Versuchung - Ölleinblüte im Spreewald
Foto: Ölleinblüte im Spreewald

3. Junglandwirtetreffen in der Agrargenossenschaft Spreetal

(07.06.2019)

Neu Lübbenau - Mit hochmodernen Melkrobotern, entspannten Tieren sowie engagierten Mitarbeitern und rund 1.000 Hektar ökologisch bewirtschafteter Flächen hat die  Agrargenossenschaft Spreetal  einiges zu bieten. Davon überzeugten sich Junglandwirte aus Südbrandenburg während einer Betriebsbesichtigung mit Unternehmenschefin Sylvia Zeidler, die die Gruppe durch den neu gebauten Stall mit einem Investitionsvolumen von rund 2,4 Mio Euro führte.

 

Die umfangreichen Investitionen in die neue Stallanlage inklusive obligatorischer Wellnessbürsten und vier lernfähigen Melkrobotern, die jeweiles eine Gruppe von 65 Tieren melken, zeige bereits nach kürzester Zeit positive Effekte. So sei u.a. die Milchleistung um durchschnittlich 10 Liter pro Tier gestiegen. Im Schnitt werde ein Tier 2,4 mal am Tag gemolken. Jede Kuh entscheidet individuell, wann sie den Roboter zum Melken aufsucht.

 

Im Anschluss nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit, sich beim geselligen Grillabend  mit Kollegen auszutauschen. Ein echtes Erlebnis war die abschließende Übernachtung in der betriebseigenen Scheunenherberge im frisch eingestreuten Öko-Stroh.

Foto zur Meldung: 3. Junglandwirtetreffen in der Agrargenossenschaft Spreetal
Foto: 3. Junglandwirtetreffen in Neu Lübbenau

Melken, buttern, shaken - Internationaler Tag der Milch in Kemlitz

(04.06.2019)

Kemlitz  - Zum Internationalen Tag der Milch zog es in diesem Jahr 140 Grundschulkinder der dritten und vierten Klasse aus Dahme und Walddrehna auf das AWO-Reha-Gut Kemlitz. An insgesamt neun Stationen hatten  Mitarbeiter und zahlreiche Helfer ein vielseitiges Programm mit allerlei Wissenswertem und praktischen Übungen zum Thema Milch vorbereitet.

 

Wo unsere Milch herkommt und was eine Kuh frisst erfuhren die Teilnehmer beim Besuch im Stall. Wie man richtig melkt, probierten die Schulkinder unter fachmännischer Anleitung im Anschluss am liebsten gleich selbst an einem Kuhmodell aus. Wem das alles noch nicht reichte, der konnte sich als Zuckerdetektiv an der Station "Gesunde Ernährung mit Milch" betätigen, beim Fliegenklatsche-Quiz sein Wissen unter Beweis stellen oder sich an der Station "Kuhle Kunst" kreativ austoben.

 

Selbstverständlich durfte auch das leibliche Wohl beim Thema Milch keineswegs zu kurz kommen. Einen eigenen Milchshake zaubern oder den Landfrauen beim Buttern über die Schulter schauen und sogar selbst Butter herstellen, gehörte zu den  Highlights für den kleinen Hunger. Manch einer war hinterher erstaunt, wie gut ein einfaches Butterbrot mit selbst gemachter Butter doch tatsächlich schmeckt.

Foto zur Meldung: Melken, buttern, shaken - Internationaler Tag der Milch in Kemlitz
Foto: Internationaler Tag der Milch in Kemlitz

Erweiterte Vorstandssitzung in Frauendorf

(23.05.2019)

Frauendorf, 22.05.2019 - Unsere diesjährige erweiterte Vorstandssitzung führte uns in die Agrargenossenschaft "Elster-Pulsnitz" e.G. nach Frauendorf. Minister Jörg Vogelsänger war zwar eingeladen, musste allerdings aus wichtigen Gründen absagen und schickte als Vertretung Referatsleiterin Irene Kirchner, um mit unserem Vorstand aktuelle Probleme zu diskutieren.

 

Unter den angesprochenen Themen waren der Stand der GAP-Reform, welche Maßnahmen vom Tierschutzplan umgesetzt werden, Auszahlung der Dürrebeihilfe und wie weiter mit den Agrarumweltmaßnahmen, wenn die neue GAP erst 2023 umgesetzt werden soll.

 

Frau Kirchner informierte über eine neue Richtlinie für Blühflächen und Ackerrandstreifen, die im Herbst kommen soll. Hier wurde über die Saatenmischungen und Probleme diskutiert.

 

Im Nachgang erläuterte Herr Gutmann seine Betriebsstruktur und zeigte den sehr gut angenommenen Hofladen der Agrargenossenschaft.

Foto zur Meldung: Erweiterte Vorstandssitzung in Frauendorf
Foto: Vorstellung der AG "Elster-Pulsnitz" e.G.

20 Minuten zum Wunschberuf - "vocatium" Fachmesse für Ausbildung+Studium

(22.05.2019)

Cottbus - Unter dem Namen „vocatium“  veranstaltete das IfT Institut für Talententwicklung seine mittlerweile 10. Fachmesse für Ausbildung + Studium. In der Lausitz-Arena Cottbus hatten die Schülerinnen und Schüler ausreichend Gelegenheit sich bei insgesamt 52 Ausstellern über unterschiedlichste Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren. Jeder von ihnen hatte dazu schon vorab Beratungstermine bei seinen Wunschunternehmen gebucht.

 

Reger Betrieb herrschte am neuen Messestand des Bauernverbandes Südbrandenburg e. V. Über 50 Besucher hatten sich dort zu 20-Minuten-Gesprächen angemeldet, so dass Ingrid Kühnel und Dagmar Petschick stimmlich ganz schön gefordert waren. Hoch im Kurs standen die beiden Ausbildungsberufe des Landwirtes und des Tierwirtes. Einige der Interessenten würden gern in einem Praktikum oder Freiwilligen ökologischen Jahr austesten, ob der Berufswunsch hält, was er verspricht.  Bei der Suche nach einem passenden Ausbildungs- oder Praktikumsbetrieb waren die Mitarbeiterinnen des Bauernverbandes immer wieder gerne behilflich!

Foto zur Meldung: 20 Minuten zum Wunschberuf - "vocatium" Fachmesse für Ausbildung+Studium
Foto: Fachmesse vocatium 2019

DBV-Aktion "Wir machen das Land bunter"

(20.05.2019)

Berlin, 17.05.2019 - Großer Andrang bei der DBV-Aktion am Brandenburger Tor in diesem Jahr zum Thema Artenvielfalt. Gemeinsam mit DBV-Präsident Joachim Rukwied und  LBV-Präsident Henrik Wendorff klären wir auf, wie Brandenburger Landwirte durch Blühflächen, Zwischenfrüchte, Untersaaten, Brachen, Hecken und Gehölze zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen und wie jeder Einzelne mithelfen kann, diese wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu bewältigen. Samenbällchen und Blühmischungen zum Selbstmixen und Mitnehmen für den eigenen Garten gab es gleich dazu.

Foto zur Meldung: DBV-Aktion "Wir machen das Land bunter"
Foto: DBV-Aktion

Pflanzen-Know-how rund ums Grünland - 2. Grünlandtag in Südbrandenburg

(15.05.2019)

Göritz - Wie Grünlandbestände beurteilt, verbessert und bei Bedarf erneuert werden können, war Gegenstand des 2. Grünlandtages in Südbrandenburg in der GA-Göritzer Agrar GmbH. Anhand zahlreicher Pflanzenbeispiele  führte Referent Dr. Hermann Giebelhausen die Teilnehmer in das Thema Pflanzenbestimmung und Beurteilungsmethoden ein. Am Nachmittag bestand Gelegenheit, das Gelernte durch praktische Übungen auf ausgewählten Grünlandbeständen vor Ort zu vertiefen.

Foto zur Meldung: Pflanzen-Know-how rund ums Grünland - 2. Grünlandtag in Südbrandenburg
Foto: 2. Grünlandtag in Südbrandenburg

Brandenburger Landpartie eröffnet 2019 im AWO Reha-Gut Kemlitz

(08.05.2019)

Kemlitz - Am 15. und 16. Juni 2019 jährt sich die Brandenburger Landpartie zum 25. Mal. Einen ersten Vorgeseschmack auf das Programm rund um die zentrale Eröffnungsveranstaltung gab Heiko Terno, Geschäftsführer des AWO Gutes Kemlitz, für Vertreter der geionalen Presse. Erwartet werden neben Ministerpräsident Dietmar Woidke, Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger und Teltow-Fläming Landrätin Kornelia Wehlan zahlreiche Besucher, die am 3. Juni-Wochenende Landwirtschaft zum Anfassen und Anschauen und regionale Kulinarik erleben möchten.

 

Das Angebot für Groß und Klein reicht in Kemlitz vom Oldtimer-Trecker-Umzug, Kremserfahrten und Stallbesichtigungen über moderne Landmaschinen, Musik und Tanz bis zu kulinarischen Highlights aus der Region. Wer z.B.einen Burger vom Märkischen Kartoffelschwein mit einem kühlen Bier aus Fürstlich Drehna probieren, das Gewicht eines Ferkels schätzen und Landwirtschaft und Landleben live erleben möchte, ist in Kemlitz bestens aufgehoben.

 

Weitere 240 Landwirtschaftsbetriebe in ganz Brandenburg öffnen am 3. Juni-Wochenende wieder ihre Tore und erwarten über 100.000 Besucher.

 

Mehr unter https://www.brandenburger-landpartie.de/…/brandenburger-la…/

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Foto: Brandenburger Landpartie eröffnet 2019 im AWO Reha-Gut Kemlitz

Bienen, Kühe und Medaillen - 25. Niederlausitzer Leistungsschau

(28.04.2019)

Luckau - Positive Bilanz zur Jubiläumsmesse im Grünen: 340 Unterschriften für die Volksinitiative „Mehr als nur ein Summen" gesammelt, 300 Samentütchen bienenfreundlicher Blühmischung verteilt und 219 Messebesucher für die Mitmach-Aktion „Luckau summt" gewonnen. Am Rande der Rinderleistungsschau prämierte der Bauernverband zudem insgesamt elf Exponate des Kreativ-Wettbewerbs "Milch.Kuh(l).Design!"

 

Erste Unterschriften

Unter dem Motto Dialog statt Verbot stellte der Verband in diesem Jahr das aktuelle Thema Insektenschutz in den Fokus. „Mehrere Hundert Besucher haben allein an diesem Wochenende die kürzlich gestartete Volksinitiative Mehr als nur ein Summen an unserem Stand unterzeichnet und beteiligen sich auch in diesem Jahr wieder an unserer Aktion Luckau summt ", resümiert Geschäftsführerin Carmen Lorenz. „Uns war es wichtig zu zeigen, dass wir uns als Verband auch kritischen Themen stellen und das Gespräch mit der Bevölkerung suchen. Wir sind davon überzeugt, dass wir nur gemeinsam effektive Lösungen für ein gesamtgesellschaftliches Problem wie den Schutz der Insekten finden können. Erhobene Zeigefinger und flächendeckende Pauschalverbote helfen da nicht weiter", so Lorenz.

 

Medaillenregen

Einen besonderen Höhepunkt des ersten Messetages bildete die 8. Rinderleistungsschau Südbrandenburg, an der zahlreiche Mitgliedsbetriebe aus der Region teilnahmen. Bernd Adler, Mitorganisator und ehemaliger Geschäftsführer der Rinderproduktion Berlin-Brandenburg GmbH (RBB,) zeigte sich zufrieden mit den Ergebnissen und dem Interesse der Zuschauer: „Das ist eine gute Gelegenheit die Leistungen der Zuchtbetriebe, die ein Ergebnis langer Arbeit sowie jeder Menge Erfahrung und Fachwissen sind, der Öffentlichkeit zu präsentieren und für die Tierhaltung in Brandenburg zu werben.“ Zu den diesjährigen Preisträgern zählte auch das Milchgut Görlsdorf, das mit seiner Kuh MG Elanka und 85.000 Litern in neun Jahren u.a. den Sonderpreis für die höchste Lebensleistung erhielt. Miss Südbrandenburg 2019 wurde die Kuh NT Sandra der Bauern AG Neißetal.

 

Kuh(les) aus Milchkartons

Die Qual der Wahl beim Kreativ-Wettbewerb zum Thema Milch und Kuh hatte eine vierköpfige Fachjury, die aus insgesamt 50 eingereichten Exponaten die zehn besten ermittelte. 89 Kinder im Alter von sechs bis dreizehn Jahren hatten sich beteiligt und aus alten Milch-Tetrapacks neue Gegenstände gebastelt. Maximal zehn Punkte vergab die Jury jeweils in den Kategorien Umsetzung, Kreativität und Gesamteindruck. Der Siegerentwurf wurde am Ende eine Gruppenarbeit der drei Viertklässlerinnen Emely, Caroline und Ronja von der Grundschule Golßen. Den Publikumspreis gewann Ivo Tristan Michligk aus Uckro.

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Foto: 25. Niederlausitzer Leistungsschau

Mehr als nur ein Summen - Volksinitiative der Landnutzer zum Insektenschutz gestartet

(12.04.2019)

Potsdam - Unter dem Motto Dialog statt Verbot haben 19 Landnutzerverbände eine gemeinsame Volksinitiative zum Schutz von Insekten in Brandenburg gestartet. Ziel der Initiative "Mehr als nur ein Summen - Insekten schützen, Kultarlandschaft bewahren!" ist es, durch gemeinsame Anstrengung die gesamtgesellschaftliche Aufgabe des Insektenschutzes zu bewältigen, Artenvielfalt zu stärken und die über Jahrhunderte gewachsene Kulturlandschaft in Brandenburg zu erhalten. Zu den Initiatoren und Unterstützern zählen neben Landwirten u.a. auch Schäfer, Angler, Förster und Imker. Mehr unter InitiativeBienensummen.de

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Tag der offenen Stalltür in Neu Lübbenau

(06.04.2019)

Neu Lübbenau - Am Standort Neu Schadow hat die Agrargenossenschaft "Spreetal" eG einen neuen Milchviehstall mit einer Gesamtinvestitionssumme von 2,5 Millionen Euro eröffnet. 280 Milchkühe haben im Ökobetrieb nun ein hochmodernes zu Hause. Dank vier neuer Melkroboter, die von den Milchkühe eigenständig angesteuert werden können, freuen sich auch die Mitarbeiter des Betriebes über deutlich erleichterte Arbeitsbedingungen.

Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit, um die neue Stallanlage zu besichtigen sowie Milchkühe und Melkroboter in Aktion zu erleben.

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Foto: Stalleinweihung in Neu Lübbenau

Winterschulung zur neuen TÄHAV und Herstellung von Qualitätssilage

(03.04.2019)

Luckau - Was bringt die neue tierärztliche Hausapothekenverordnung (TÄHAV) mit sich und wie stelle ich proteinreiche Qualitätssilage her? Ein Update zum aktuellen Stand der TÄHAV samt Durchführungserläuterungen sowie Tipps für hochwertige Silagen zur optimalen Versorgung von Wiederkäuern gab es für die Teilnehmer unserer vorletzten Winterschulung in Luckau.

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Foto: Winterschulung TÄHAV und Herstellung Qualitätssilage

Antragstellung 2019 - Winterschulung zu Betriebsprämie, Greening und Cross Compliance

(27.03.2019)

Duben - Aktuelles zu Betriebsprämie, Greening, Cross Compliance und geobasiertem Antrag waren Thema unserer Winterschulung im Landhaus Duben. Für die über 50 Teilnehmer hielt Referent Dirk Scheibe Hinweise zu Antragstellung, Blüh- und Bejagungsschneisen, Dauergrünland und neuen Nutzungscodes bereit.

Erläutert wurde auch das Geoportal der Landwirtschaftlichen Beratung der Agrarverbände Brandenburg (LAB).

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Foto: Winterschulung zu Betriebsprämie, Greening und Cross Comliance

Infoveranstaltung zum sicheren und stressfreien Umgang mit Rindern

(26.03.2019)

Bronkow - Übung macht auch bei gestandenen Landwirten den Meister! Wieder auf den neuesten Stand zum Thema sicherer und stressfreier Umgang mit Rindern bringen, konnten sich Teilnehmer unserer Informationsveranstaltung in der Landboden Bronkow Agrar GmbH.

 

Einen ausführlichen Theorieteil mit Referentin Maria Belka (SVLFG) über Wahrnehmung, Verhalten und Kommunikation von Rindern sowie wichtige Prinzipien der Mensch-Tier-Beziehung ergänzten praktische Übungen zu korrektem Handling beim Treiben, Fixieren und Behandeln, Beruhigungsmöglichkeiten und dem Umgang mit Kälbern im Stall.

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Foto: Sicherer und stressfreier Umgang mit Rindern

Winterschulung zum Thema GAP, Grundstücksrecht und Stalleinbrüche

(22.03.2019)

Informationen zum derzeitigen Stand der neuen GAP-Reform, aktuelle Rechtsprechung zum Grundstücksrecht und Hinweise zum Umgang mit Stalleinbrüchen gab es auf unserer Winterschulung am Mittwoch, den 20. März 2019 im Landhaus Duben mit Referent RA Dr. Wolfgang Krüger vom Deutschen Bauernverband.

 

Hinsichtlich der Weiterentwicklung der GAP werden sich Landwirte noch bis Mitte 2020 auf Übergangsregelungen einstellen müssen. Der Beschluss neuer EU-Förderrichtlinien ist erst in der zweiten Jahreshälfte 2020 zu erwarten. Mit einer Umsetzung ist nicht vor 2022 zu rechnen.

 

Mit Blick auf den Verkauf landwirtschaftlicher Flächen zeigt die neueste Rechtsprechung, dass die Prüfung von Vorkaufsrechten im Rahmen des Grundstücksverkehrsgesetzes stets eine Einzelfallentscheidung darstellt und keineswegs an pauschalen Prozentsätzen bei Eingentumsflächen festgemacht werden kann. Die Frage der Aufstockungsbedürftigkeit ist stets im Einzelfall zu prüfen.

 

Beim Thema Stalleinbrüche wurde ausgeführt, dass diese juristisch i.d.R. dem Straftatbestand des Hausfriedensbruchs zuzuordnen sind. Daher sollten Landwirte, die Opfer von Hausfriedensbrüchen bzw. Einbruchdiebstählen auf ihrem Betriebsgelände geworden sind, diese stets zur Anzeige bringen, damit sie strafrechtlich verfolgt werden können.

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Foto: Winterschulung vom 20.03.2019

2. Vorstandssitzung 2019

(21.03.2019)

Luckau - Neben der aktuellen agrarpolitischen Situation mit Auswertung der außerordentlichen Klasurtagung des LBV-Präsidiums standen auf der Tagesordnung der zweiten Vorstandssitzng unseres Verbandes in diesem Jahr die Auswertung des Verbandstages. Des Weiteren wurden letzte Vorbereitungen zu den Kommunalwahlen und die Niederlausitzer Leistungsschau thematisiert, auf der sich der Bauernverband in diesem Jahr mit einem Wissenshof zum Thema Landwirtschaft präsentiert.

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Foto: 2. Vorstandssitzung 2019

Agroforst - Abschlusskonferenz der Innovationsgruppe AUFWERTEN

(21.03.2019)

Eine zukunftsweisende Veranstaltung zum Thema Agroforst fand am 20. März 2019 in Berlin statt. Trotz zahlreicher aktueller (förder-)rechtlicher Hemnisse macht der Ansatz Mut, den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen. Er baut zugleich eine Brücke zwischen ökologischer und konventioneller Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Natur-, Umweltschutz und Tourismus. Agroforstsysteme, d.h. der kombinierte Anbau landwirtschaftlicher Kulturen und Gehölze, könnten eine greifbare Zukunftsoption und mögliche Antwort der Landwirtschaft auf die Veränderungen des Klimas und Nitratbelastungen sein. 

 

Als CO2-Speicher und Nitratfilter sind Gehölze nicht nur ökologische Multitalente, die in der Feldflur und entlang von Gewässern einen wichtigen Beitrag zum Erhalt eines gesunden Ökosystems leisten. Sie schützen den Boden auch vor Winderosion und Trockenschäden und können unter bestimmtem Voraussetzungen  sogar den Ertrag von Ackerkulturen steigern. Gezielt eingesetzt und mit Blühstreifen kombiniert können Gehölze zudem Landschaften optisch aufwerten.

 

Die Abschlusskonferenz, auf der Politker, Landwirte, Naturschutzverbände, Bauernverbände und Wissenschaft die Potenziale und gegenwärtigen Herausforderungen von Agroforstsystemen diskutierten,  markiert zugleich auch einen vielversprechenden Anfang. Im Sommer dieses Jahres soll ein Fachverband Agroforst gegründet werden. 

 

Entscheidend für die Akzeptanz und erfolgreiche Umsetzung dieser besonderen Art der Landnutzung in landwirtschaftlichen Betrieben werden u.a. attraktive förderrechtliche Rahmenbedingungen sein, die es in nächster Zeit auf Bundes- und Landesebene zu schaffen gilt.

 

Unserem Mitgliedsbetrieb und Mitinitiator dieses Projektes, dem Landwirtschaftsbetrieb Thomas Domin aus Peickwitz sowie der BTU Cottbus, die das Projekt wissenschaftlich begleitet,  wünschen wir weiterhin viel Erfolg als Vorreiter und Wegweiser auf diesem Gebiet.

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Foto: Abschlusskonferenz AUFWERTEN

Agrargenosschenschaft Drebkau startet Leinölvertrieb

(18.03.2019)

Auf der Geschmacksmesse im Gut Neu Sacro präsentierte die Agrargenossenschaft Drebkau zum ersten Mal Leinöl aus eigener Produktion. Mit der Markteinführung geht die Vorsitzende Dagmar Schenke mit ihrem Betrieb einen weiteren Schritt in Richtung regionale Vermarktung. Erhätlich ist das Leinöl der Agrargenossenschaft u.a. im Bauernhofladen in Lindchen. Wir wünschen viel Erfolg und guten Appetit!

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Foto: Markteinführung Leinöl der Agrargenossenschaft Drebkau

58 Kandidaten gehen für die Freie Wählergruppe Bauern ins Rennen

(14.03.2019)

Auf ihren Anhängerversammlungen am  Dienstag, den 12. März 2019 in Bronkow und am Mittwoch, den 13. März 2019 in Luckau hat die Freie Wählergruppe Bauern - Landwirtschaft, Umwelt Natur ihr Wahlprogramm und die Kandidaten für die Kreistagswahlen 2019 beschlossen. In Dahme-Spreewald gehen 34 Kandidaten für die Gruppe an den Start. Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz stellen sich 24 Kandidaten zur Kreistagswahl.

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Foto: Anhängerversammlung in Luckau

Zahlen sind kein Hexenwerk - Winterschulung Controlling und Bankgespräch

(14.03.2019)

Gut gerüstet in's nächste Bankgespräch gehen künftig die 24 Teilnehmer unserer Winterschulung zum Thema Controlling und Bankgespräch. Über die Bedeutung von Soft Skills, Verhandlungsstrategien bei Kreditgebern, Anforderungen an die Finanzbuchhaltung, die Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) sowie wichtige Kennzahlen zur Unternehmensbewertung informierte Referentin Victoria von Coburg (LAND-DATA GmbH) am Mittwoch, den 13. März 2019 in unserer Luckauer Geschäftsstelle.

 

Wie wichtig nicht nur das Kennen der eigenen Unternehmenskennzahlen, sondern vor allem auch unternehmerische Soft Skills beim Gespräch mit dem Bankberater sind, erläuterte Frau von Coburg und gab wertvolle Tipps, wie Landwirte günstige Bankkonditionen erfolgreich verhandeln können.

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Foto: Winterschulung Controlling und Bankgespräch

25. Verbandstag in Luckau

(11.03.2019)

Unter dem Motto „Zuverlässig und dynamisch - 25 Jahre für Landwirte im Einsatz“ fand am Donnerstag, den 07. März 2019 unser Jubiläumsverbandstag mit knapp 200 Gästen auf dem Luckauer Schlossberg statt. Durch eine lebhafte Podiumsdiskussion mit Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger, DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken, LBV-Präsident Henrik Wendorff und Abgeordneten des Agrarausschusses führte Moderator Dietrich Holler. Neben einer Filmpremiere zeichnete der Verband erstmalig vier Junglandwirte als Berufsbotschafter aus.


Die Landtagsabgeordneten Anke Schwarzenberg (Die Linke), Andreas Gliese (CDU) und Benjamin Raschke (Bündnis90/Grüne) stellten sich u.a. Fragen zu Tierschutz und Tierhaltung, regionaler Vermarktung, Wasserrecht, Düngeverordnung, Digitalisierung und Wolfsmanagement. An der Diskussion beteiligten sich auch zahlreiche Gäste mit Fragen aus dem Publikum.

 

Junglandwirt Fabian Blöchl hielt eine erfrischende Rede zur Nachwuchsarbeit des Verbandes, bei der Maßnahmen zur Nachwuchsgewinnung und Fachkräfteförderung und Weiterbildung einen besonderen Schwerpunkt bilden.

 

Viele Emotionen gab es bei der erstmaligen Auszeichnung von vier Junglandwirten als Berufsbotschafter 2019. Anna Richter, Werner Romke und Pascal Klinkmüller sind neben der vierten Berufsbotschafterin Sarah Rodig zugleich auch die Hauptdarsteller in unserem Film "Junglandwirte - Generation Y", der auf dem Verbandstag Premiere feierte.

 

Für die Nutzung der verbandseigenen Lern-App AgrarQuiz, die speziell für Azubis entwickelt wurde, wurde zum zweiten Mal eine Auszeichnung an Auszubildende vergeben. Maria Marten, Azubi im 3. Lehrjahr von der Bauerngenossenschaft Dahme ist die neue AgrarQuiz-Queen. Tobias-Peter Kortmann ebenfalls im 3. Lehrjahr von der Agrargenossenschaft Görsdorf belegte Platz zwei. Stellvertretend für ihn nahm sein Chef Christian Wolff die Auszeichnung entgegen.

 

 

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Foto: Podiumsdiskussion mit Gästen

Fortbildung im Pflanzenschutz

(20.02.2019)

96 Teilnehmer kamen zu unserer anerkannten Fortbildung im Pflanzenschutz am Mittwoch, den 20. Februar 2019 nach Duben. Mit aktuellen Informationen brachte Referent Reinhard Nagel die Schulungsteilnehmer wieder auf den neuesten Stand.

 

Bei der Erkennung von Schädlingen, Nützlingen und Wildkräutern helfen inzwischen auch Smartphone und spezielle Apps. Neben der sorgfältigen Auswahl des Saatguts, Berücksichtigung der Bodenverhältnisse, fachgerechten Anwendung und Lagerung von Pflanzenschutzmitteln und mechanischen Bearbeitungsalternativen mit ihren spezifischen Vor- und Nachteilen ging der Vortrag auch gezielt auf Maßnahmen zum Bienenschutz ein.

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Foto: Fortbildung im Pflaneznschutz

Winterschulung Verkehrsrecht

(15.02.2019)

Worauf beim Fahren im Straßenverkehr mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen besonders zu achten ist, erfuhren die rund 60 Teilnehmer auf unserer Winterschulung zum Thema Verkehrsrecht am 13. Februar 2019 in Duben. Anhand von Beispielen aus der Praxis stellte Polizeioberkommissar Mario Esch die häufigsten Stolperfallen beim Laden, Sichern und Kennzeichnen dar. Ebenfalls Thema waren Führerscheinklassen, das Güterkraftverkehrsgesetz und die Maut.

 

 

Foto zur Meldung: Winterschulung Verkehrsrecht
Foto: Winterschulung Verkehrsrecht

Winterschulung zu Pacht- und Vertragsrecht

(04.02.2019)

Aktuelle Informationen zu Pacht- und Vertragsrecht, Konsequenzen aus BVVG-Kaufverträgen und zur Gestaltung betrieblicher Unterlagen im Rahmen der Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung gab es für die Teilnehmer unserer Winterschulung am Mittwoch, den 30. Januar 2019 von Referent Uwe Tiet.

Foto zur Meldung: Winterschulung zu Pacht- und Vertragsrecht
Foto: Winterschulung Pacht- und Vertragsrecht

Winterschulung der LagJE

(01.02.2019)

Die Winterschulung der Landesarbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer in Brandenburg (LagJE) für die Landkreise Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz, Elbe-Elster  und Spree-Neiße fand am Dienstag, den 29. Januar 2019 in Duben statt.

 

Auf dem Programm standen die Themen Umsatzsteuer, Anforderungen aus der Datenschutzgrundverordnung und typische Fehler bei der Durchführung von Jagdgenossenschaftsversammlungen und beim Abschluss von Jagdpachtverträgen.

Foto zur Meldung: Winterschulung der LagJE
Foto: Winterschulung der LagJE

Winterschulung zur Düngeverordnung

(25.01.2019)

124 Teilnehmer besuchten am Mittwoch, den 23. Januar 2019 unsere Winterschulung zum Thema Düngeverordnung im Landhaus Duben.

 

Pflanzen- und Ackerbaureferent Thorsten Mohr vom Landesbauernverband informierte über Wichtiges rund um Bilanzmethoden, Umrechnungen, Sperrfristen, Ausbringungsverboten sowie sonstigen Punkten, die es nach Düngeverordnung, Stoffstrombilanz und Wirtschaftsdüngerverordnung für Landwirte zu beachten gilt.

Foto zur Meldung: Winterschulung zur Düngeverordnung
Foto: Winterschulung Düngeverordnung

Dialog statt Protest - Zentrale Kundgebung in Berlin

(22.01.2019)

Zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin unterstützten auch Landwirte aus Südbrandenburg wieder die Initiative der Aktionsgruppe "Frag doch mal den Landwirt". Unter dem Motto Dialog statt Protest zeigten sie am Freitag, den 18. Januar 2019 gemeinsam Flagge für die vielfältigen Leistungen der Landwirtschaft, für Veränderungsbereitschaft und warben für einen echten Dialog mit Verbrauchern.

 

Um zu zeigen, dass ein Landwirt im Durchschnitt 145 Menschen ernährt und in die Mitte der Gesellschaft gehört, wurde vor der Kulisse des Brandenburger Tors und moderner Landwirtschaftstechnik symbolisch Getreide auf einem Laken abgetankt, das von Landwirten gehalten wurde. Flankiert wurde die zentrale Kundgebung in Berlin von regionalen Aktionen in ganz Deutschland.

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Foto: Zentrale Kundgebung in Berlin

Landwirte laden zum Stallgespräch nach Lindena

(21.01.2019)

Vertreter der regionalen Presse waren am Donnerstag, den 17. Januar 2019 zum traditionellen Stallgespräch nach Lindena gekommen, um mit Landwirten aus Südbrandenburg über aktuelle Herausforderungen und die Zukunft der Nutztierhaltung zu sprechen. Im Fokus der Diskussion standen u.a. steigende Produktionskosten, niedrige Erzeugerpreise, Investitionen in Tierwohl, das Wetter und der Wettbewerb um Nachwuchskräfte. Gastgeber war in diesem Jahr die Agrofarm Goßmar.

 

Zum fachlichen Austausch mit Katrin Lüder, Vorstandsmitglied und Leiterin Tierproduktion der Agrofarm Goßmar, gesellten sich neben den Journalistinnen Ivonne Kommolk (Lausitzer Rundschau) und Carola Weinhold (Blickpunkt) auch der Vorstandsvorsitzende Dirk Schadock sowie Berufskollege Frank Neczkiewicz, Geschäftsführer der benachbarten Landwirtschafts-GmbH Finsterwalde und die Geschäftsführerin des Bauernverbandes Südbrandenburg, Carmen Lorenz.

 

Weitere Themenschwerpunkte waren die noch immer spürbaren Dürreauswirkungen, die angespannte Futtersituation, Möglichkeiten der Risikovorsorge sowie Chancen und notwendige Voraussetzungen der Digitalisierung.

 

Beim anschließenden Rundgang durch die Stallanlagen stellte Katrin Lüder die Investitionspläne und künftige Organisationsstruktur des Betriebes an den insgesamt drei Standorten Lindena, Breitenau und Großbahren dar. Neben der Ausgliederung der Bullenmast nach Goßmar soll künftig die gesamte Milchproduktion in neu projektierten Anlagen in Lindena, die Jungrinderaufzucht hingegen in umgebauten Stallanlagen in Breitenau gebündelt werden.

 

Unternehmenshintergrund:

Die Agrofarm Goßmar eG bewirtschaftet 4.400 Hektar landwirtschaftliche Fläche und hält 2.500 Rinder, darunter 530 Milchkühe an den Standorten in Großbahren und Lindena. Neben der Milchproduktion betreibt der Betrieb auch die Aufzucht von Mastbullen. Durch eigene Züchtung schafft das Unternehmen geschlossene Kreisläufe von der Aufzucht bis zur Milchproduktion bzw. dem Verkauf der Tiere. Etwa drei Viertel der bewirtschafteten Flächen sind Ackerland, auf dem hauptsächlich Getreide, Ackerfutter, Hack-, Öl- und Hülsenfrüchte produziert werden. Das verbleibende Grünland wird zum Weiden und für die Produktion von Heu und Silage zur eigenen Verwertung genutzt. Der Betrieb beschäftigt 66 Mitarbeiter, darunter 3 Azubis.

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Foto: Stallgespräch in Lindena

Winterschulung zu Arbeits- und Sozialrecht

(16.01.2019)

Knapp 50 Teilnehmer nutzten unsere Winterschulung am Mittwoch, den 16. Januar 2019 zum Thema Arbeits- und Sozialrecht in Duben.

 

Im ersten Teil referierte Arbeitsrichter Dr. Stefan Gerber anhand von Fallbeispielen zu aktuellen Problemem des Arbeitsrechts. Deutlich wurde dabei die Tendenz, dass die EU-Rechtsprechung insbesondere im Bereich der Urlaubsregelung zu neuen Entwicklungen zugunsten von Arbeitnehmern führt.

 

Im zweiten Teil stellte Referentin Kathrin Brösicke diverse Neuregelungen im Arbeits- und Sozialrecht u.a. mit Blick auf Mutterschutz, Elternzeit, Arbeits- und Ruhezeiten sowie Mindestlohn vor.

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Foto: Wintschulung Arbeits- und Sozialrecht

10. Bauernball in Luckau

(15.01.2019)

Traditionell treffen sich viele unserer Verbandsmitglieder zum Jahresauftakt auf dem inzwischen 10. Bauernball, der am 12. Januar 2019 in der Gaststätte Schlossberg in Luckau stattfand.

 

Zur Musik der Live-band "nAund" tanzten zahlreiche der insgesamt 165 Gäste, darunter nicht nur Landwirte sondern auch Freunde und Unterstützer der Landwirtschaft, bis in die frühen Morgenstunden.

 

Gemeinsam mit dem Bürgermeister der Statdt Luckau, Gerald Lehmann, und Vorstandsmitglied Heiko Terno eröffnete Carmen Lorenz, Geschäftsführerin unseres Verbandes, auch 2019 offiziell das Tanzparkett.

 

Unser Dank gilt allen Sponsoren und langjährigen Unterstützern, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben.

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Foto: Eröffnung Bauernball 2019

16. Ausbildungsmesse "IMPULS" in Cottbus

(15.01.2019)

Mit neuer Messewand und Theke war unser Verband unter den 232 Ausstellern auf der 16. Ausbildungsmesse "IMPULS" vertreten, die am 11. und 12. Januar 2019 in Cottbus stattfand.

 

Die größte Jobbörse Brandenburgs zählt zu den wichtigesten Veranstaltungen, auf denen wir für Grüne Berufe werben. An unserem Stand informieren wir an beiden Messetagen über Ausbildungs- und Karrierechancen in der Landwirtschaft.

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Foto: 16. Ausbildungsmesse IMPULS

Alles Wichtige zur Stoffstrombilanz

(10.01.2019)

66 Teilnehmer besuchten unsere Winterschulung zum Thema Stoffstrombilanz am Mittwoch, den 09. Januar 2019.

 

Durch die komplizierte Materie inklusive Fristen, Verpflichtungsumfang, Berechnung und Datengrundlagen führte der Referent für Pflanzen und Ackerbau beim Landesbauernverband Thorsten Mohr.

 

Zusätzlich zum Nährstoffvergleich für Stickstoff und Phosphat (Feld-Stall-Bilanz) nach Düngeverordnung müssen verpflichtete Landwirtschaftsbetriebe eine Stoffstrombilanz (Hoftorbilanz) erstellen. Als Bezugsbasis dient der Gesamtbetrieb, wobei keine Nährstoffverluste angerechnet werden dürfen.  Dadurch sollen Nährstoffflüsse in bzw. auch zwischen landwirtschaftlichen Betrieben transparent und überprüfbar abgebildet werden können.

 

 

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Foto: Winterschulung Stoffstrombilanz

Aktionsaufruf: Dialog statt Protest - Wir machen Euch satt!

(08.01.2019)

Auch in diesem Jahr ruft das Aktionsbündnis „Frag doch mal den Landwirt“ zu Beginn der Grünen Woche dazu auf, aktiv zu werden und den Willen der Landwirtschaft zum Dialog und ihre Bereitschaft zur stetigen Veränderung zu zeigen.

 

In einer zentralen Aktion wollen am Freitag, den 18. Januar 2019 um 10.30 Uhr am Brandenburger Tor in Berlin Landwirte ein gemeinsames Zeichen für Dialog statt Protest setzen. Unterstützen Sie die Initiatoren und seien Sie dabei!

 

Anfahrt: Gemeinsame Fahrt mit dem Regionalexpress von Lübben zum Berliner Hauptbahnhof mit dem Brandenburg-Ticket für jeweils 5 Personen.

 

Im Anschluss an die Aktion kann individuell die Internationale Grüne Woche besucht werden. Verbilligte Eintrittskarten sind über unsere Geschäftsstelle erhältlich.

 

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung der Teilnehmer  über unsere Geschäftsstelle. 

 

 

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Foto: Dialog statt Protest

Wetterjahr 2018 geht in die Geschichte ein

(07.01.2019)

Das zurückliegende Jahr wird mit seiner extremen Trockenheit, sechs Monate anhaltenden Sommer, schweren Sturm im Januar in die Wettergeschichte eingehen. Fast durchgängig gab es sich gegenseitig blockierende Wetterlagen und im Rhythmus der Monate Rekorde.

 

Auch der letzte, der Dezember 2018 sorgte für außergewöhnliche Überraschungen. Mit 88 mm Regen, Norm 48 mm, war es in Lindenau und an allen weiteren 16 Messstellen in der Region der Niederschlagsreichste. Diese Wässerung nach der lang anhaltenden Trockenheit über das ganze Jahr war ein später Segen für die Natur.

 

Allerdings trübte der ständig Wolken verhangene dunkle Himmel die Weihnachtsstimmung. Die Sonne schien mit nur 14 Stunden ein Drittel der ohnehin geringen Norm, ein schon lange nicht erreichter Negativrekord. An 16 Tagen zeigte sich Klärchen im Dezember überhaupt nicht und an weiteren 10 Tagen nur wenige Minuten.

 

„Wenn dunkel der Dezember war, dann rechne auf ein gutes Jahr,“ ein hoffnungsvoller Start aus dieser Sicht , 2019.

 

Im Gegensatz zum Dezember erreichte mit 2037 Stunden Sonnenschein das gesamte Jahr 2018 einen noch nie erreichten Rekordwert, das sind 407 Stunden über der Norm. Die Wetterregel: „Steigt der Hundsstern 23.7. mit Gluthitze auf, endet er am 23.8. mit Sonnenfeuer,“ beschreibt das Geschehen im Sommer 2018 sehr treffend. Dauersonnenschein und ausbleibende Niederschläge führten zur Notreife des Getreides, ausgedörrten Grünlandflächen, niedrigen Pegelständen in den Gewässern, hoher Waldbrandgefahr und anderen extremen Auswirkungen.

 

Rasenmäher hatten im zurückliegenden Sommer weitgehend Pause, dafür waren bei den Kleingärtnern die Gießkannen im Dauereinsatz. Hier gab es bei fast allen Obstarten, sowie bei Tomaten und Gurken mit Zusatzwasser eine gute Ernte.

 

Die sonst gefürchtete Plage von Mücken und Schnecken fiel wegen dieser Dürre weitgehend aus. Speisekarpfen und andere Fische kämpften bei Wassertemperaturen um die 28 Grad ums Überleben.

 

In zurückliegenden Jahrhunderten hätte so ein Dürrejahr, wie 2018, zu großer Hungersnot geführt. Nur gut, dass wir in der Gegenwart hier in Deutschland davon verschont bleiben.

 

Niederschläge für das gesamte Jahr 2018:

 

Dieter Georgie, Lauchhammer 478 mm

Roland Nicklisch, Tettau 475 mm

Siegfrid Klaus Ortrand 473 mm

Alexander Haußmann, Hörlitz 468 mm

H.J. Emmerich Buchwalde 458 mm

Klaus Hirsch Großkoschen 457 mm

Klaus Kreter Ortrand 455 mm

Erika Stelzer Kroppen 455 mm

Rudolf Kupfer Lindenau 440 mm

Günter Kobel Ortrand 431 mm

Ingo Nowak Schipkau 425 mm

Ronny Sommer Buchwalde 423 mm

Landratsamt Calau 416 mm

Michael Wenigk Klettwitz 401 mm

Günther Kockro Großräschen 401 mm

Jürgen Jentsch Bolschwitz 397 mm

Wolfgang Sawade Zinnitz 358 mm

 

An allen Messstellen wurde die Jahresnorm von 626 mm deutlich unterschritten. Es fehlt der Niederschlag von 3 bis 4 Monaten. Die Verteilung war ungünstig, das größte Fehl gab es in der Hauptvegetationszeit von Mai bis September 2018. Gewitter, als Wettermacher, blieben in der Lausitz weitgehend aus und brachten nicht den erwarteten Regen.

 

Umstritten auf der Jahrestagung der Senftenberger Hobbymeteorologen war die Frage, wiederholt sich dieses Dürrejahr in 2019 ? Erreichen wir gefürchtete Höchsttemperaturen hier von über 40 Grad ?

 

Bei allen über längere Zeiträume zu erwartenden Ausgleich nimmt aktuell die Erwärmung zu, so Jürgen Tremmel vom Deutschen Wetterdienst in Potsdam. In deren Folge werden sich weitere Veränderungen in der Natur und Umwelt vollziehen. Aus seiner Sicht ist die Lausitz 2018 bei den Niederschlägen relativ gut weggekommen. In weiten Teilen Brandenburgs war das Defizit und die damit verbundenen Dürreschäden noch größer.

 

Den Blick voraus: „Dezember veränderlich und lind, der ganze Winter ein Kind“ bleibt abzuwarten,

 

Wetterdaten Jahr 2018 Station Michael Wesnigk in Klettwitz:

An 159 Tagen gab es Niederschlag, davon 87 mal unter einem mm, 5 Tage lag eine geschlossene Schneedecke mit der größten Höhe am 17.3.18 von 11 cm.

Höchsttemperatur am 31.7. 36,6 Grad

Tiefsttemperatur am 27.2. Minus 17,5 Grad

Tropentage zwei, (ganztägig über 20 Grad)

Hitzetage 34

Sommertage 60

Eistage 14 (ganzen Tag Frost)

Nachtfrost an 113 Tagen

Gewitter 9 über dem Ort, 25 in der Nähe

Sonnenstunden 2037, 125 Prozent der Norm.

 

Text und Bild: Rudolf Kupfer

 

Foto zur Meldung: Wetterjahr 2018 geht in die Geschichte ein
Foto: Die Getreideernte war bereits am 19.7.2018, so früh wie noch nie in der Agrargenossenschaft Frauendorf abgeschlossen. Hier Drusch in der Flur Kroppen, im Vordergrund ein flüchtendes Hirschkalb.

Winterschulung Neuerungen zum Wasserrecht in Brandenburg

(20.12.2018)

Mit dem Thema Wasserrecht geht unsere Winterschulungssaison 2018/2019 in die Weihnachtspause. Referent Gregor Beyer vom Forum Natur informierte auf der Veranstaltung am Mittwoch, den 19. Dezember 2018 in  Duben über die Umsetzung der gesetzlichen Regelungen, Schöpfwerksproblematik, Beitragsdifferenzierung, Einzelmitgliedschaft und Konsequenzen für landwirtschaftliche Betriebe.

 

Deutlich wurde unter anderem, dass es bei der künftigen Beitragshöhe letztlich auch auf die Verteilung der unterschiedlichen Nutzungsarten in den jeweiligen Wasser- und Bodenverbänden ankommen wird. Um Fehler bei der Beitragsbemessung zu vermeiden, sind Landwirte deshalb angehalten, die richtige Erfassung ihrer Flächen samt Nutzungsart im Kataster zu überprüfen.

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Foto: Winterschulung Wasserrecht

2. Junglandwirte-Treffen in Görsldorf

(17.12.2018)

Unser zweites Junglandwirtetreffen fand am Donnerstag, den 13. Dezember 2018 im Milchgut Görlsdorf statt. Neben seinem beruflichen Werdegang erläuterte Geschäftsführer und Gastgeber Joachim Klindworth den Weg vom ehemaligen VEG-Betrieb zu einem hochmodernen Unternehmen, von dessen neuen Stallanlagen sich die Teilnehmer persönlich überzeugen konnten.

 

Einblicke in die Junglandwirtearbeit des Landesbauernverbandes gab der LBV-Fachausschussvorsitzende Junglandwirte und Vorstandsmitglied Lars Schmidt.

 

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Foto: 2. Junglandwirte-Treffen in Görlsdorf

Winterschulung Biogasanlagen und Photovoltaik

(13.12.2018)

Eine Winterschulung für Landwirte, die Biogas- und Photovoltaikanlagen betreiben, fand am Mittwoch, den 12. Dezember 2018 in Luckau statt.

 

Neben Anforderungen gemäß neuer Richtlinien erläuterte Referent Gerd Hampel vom Fachverband Biogas e.V auch Optimierungs- und Wirtschaftlichkeitspotenziale sowie Möglichkeiten der Eigenstromnutzung.

 

Im Anschluss ging Referent Peter Kempe von der Fa. Mitnetz Strom auf die Flexibilisierung von Biogasanlagen aus Sicht des Netzbetreibers ein.

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Foto: Teilnehmer der Winterschulung Biogasanlagen und Photovoltaik

ELER-Projekt des Monats Dezember: Förderung für die Weiterbildung im Agrarbereich

(12.12.2018)

Das Brandenburger Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL) stellt regelmäßig ein Förderprojekt in den Mittelpunkt, das aus dem Agrarfonds ELER (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes) unterstützt wird. Das Projekt des Monats Dezember sind die Weiterbildungsseminare unseres Verbandes, die beispielhaft zeigen, wie mit Hilfe des ELER-Programms Wissenstransfer für Führungskräfte im Agrarbereich unterstützt werden kann.

 

Zur Pressemitteilung des MLUL

Foto zur Meldung: ELER-Projekt des Monats Dezember: Förderung für die Weiterbildung im Agrarbereich
Foto: Winterschulung für Ökobetriebe in der MURI GmbH

Bauernverband Südbrandenburg für größten Mitgliederzuwachs ausgezeichnet

(11.12.2018)

Auf der Klausurtagung des Landesbauernverbandes vom 06. bis 07. Dezember 2018 in Neuseddin wurde der Bauernverband Südbrandenburg als bester Kreisbauernverband 2018 ausgezeichnet.

 

Mit über  700 Hektar neuer Mitgliedsfläche verzeichnet unser Verband in diesem Jahr den höchsten Zuwachs im Land Brandenburg. Geschäftsführerin Carmen Lorenz nahm die Auszeichnung von LBV-Präsident Henrik Wendorff entgegen.

Foto zur Meldung: Bauernverband Südbrandenburg für größten Mitgliederzuwachs ausgezeichnet
Foto: Geschäftsführerin Carmen Lorenz mit LBV-Präsident Henrik Wendorff (links) und LBV-Geschäftsführer Wolfgang Scherfke (rechts)

Winterschulung für Schweinehalter

(07.12.2018)

Am Mittwoch, den 05. Dezember 2018 fand im Landhaus Duben mit rund 40 Teilnehmern unsere Winterschulung speziell für schweinehaltende Betriebe statt. Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration und zum Schwanzkupieren wurden ebenso thematisiert wie Kastenstand und Haltungskennzeichnung  sowie Information zum Umsetzungsstand des Tierschutzplans.

 

Wie geht es weiter mit der Schweinehaltung in Deutschland?  Ist die Ebermast bzw. die als tierfreundlich geltende jedoch teure Eberimpfung (Immmunokastration) eine Lösung, die auch Verbraucher akzeptieren und letztlich kaufen werden und welche anderen, praxistauglichen  Alternativen gibt es? Darüber referierte und diskutierte Dr. Karin Müller von der Zoetis Deutschland GmbH mit den Schulungsteilnehmern.

 

Informationen zum Bundesaktionsplan Kupierverzicht, zum Kastenstand und zur Haltungskennzeichnung gab es von Referent Dr. Karl-Heinz Tölle von der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V.

 

Referentin Dr. Mihaiela Rus von der Humboldt-Universität zu Berlin gab einen Überblick zum Umsetzungsstand des Brandenburger Tierschutzplans, der 47 Maßnahmen allein für die Schweinehaltung vorsieht. Personell hat das Land Brandenburg in diesem Punkt bereits aufgestockt und entsprechende Voraussetzungen geschaffen. Neben dem Landestierschutzbeauftragen des Justizministeriums hat auch das Landwirtschaftsministerium eigens drei neue Stellen zur Erarbeitung und Umsetzung des Maßnahmeplans eingerichtet.

 

 

Foto zur Meldung: Winterschulung für Schweinehalter
Foto: Winterschulung für Schweinehalter in Duben

Informationsveranstaltung Naturschutzstiftung

(05.12.2018)

Wie sinnvolle Naturschutzmaßnahmen für die Region aus der Region gefördert  werden können, war Gegenstand unserer Informationsveranstaltung am Dienstag, den 04.Dezember 2018 zum Thema Fördermöglichkeiten der Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg sowie Pflege- und Naturschutzmaßnahmen der Flächenagentur Brandenburg.

 

Die Referentinnen Anett Franz und Anne Schöps gaben Tipps und Hinweise für Landwirte, eigene Naturschutzprojekte in ihrer Region anzustoßen und erfolgreich umzusetzen.

 

Die Vorteile liegen dabei auf der Hand: Landwirte kennen ihre Flächen und haben oftmals selbst die besten Ideen, wie Naturschutz effektiv in ihre Arbeit integriert werden kann. Mit entsprechender Förderung und fachlicher Begleitung können auf diese Weise individuelle Initiativen umgesetzt werden, die vor Ort Sinn machen und auf hohe Akzeptanz stoßen.

Foto zur Meldung: Informationsveranstaltung Naturschutzstiftung
Foto: Infoveranstaltung Naturschutzstiftung

Letzte Vorstandssitzung 2018

(03.12.2018)

Zu seiner letzten Sitzung im Jahr  2018 kam der Vorstand unseres Bauernverbandes am Donnerstag, den 29. Novmber 2018 in  Luckau zusammen.

 

Auf der Tagesordnung stand neben der agrarpolitischen Situation die Auswertung der letzten Präsidiumssitzung und des Fachausschusses Öffentlichkeitsarbeit des Landesbauernverbandes Brandenburg sowie die Vorbereitungen für unseren Bauernball, das 25-jährige Verbandssjubiläum am 7. März 2019 und die Kommunalwahlen im Mai 2019.

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Foto: Vorstandssitzung am 29.11.2018

Ökostammtisch 2018 in Vetschau

(30.11.2018)

Unsere jährliche Winterschulung speziell für Ökobetriebe fand in diesem Jahr am Mittwoch, den 28. November 2018 in der Schälmühle der Gebrüder Kümmel in Vetschau statt.

 

Über Aktuelles zu Agrar-Umweltmaßnahmen des Landes Brandenburg informierte Referatsleiterin Irene Kirchner vom Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL). Die Referenten Liane Regner (Naturland) und Uwe Becherer (Bioland) gaben Tipps zum Anbau heimischer Sonderkulturen und Hinweise zur mechanischen Unkrautregulierung im ökologischen Landbau.

 

Uwe Kümmel, Geschäftsführer der Schälmühle Vetschau, gab Einblicke in die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte seines Unternehmens, das inzwischen 55 Mitarbeiter beschäftigt und rund 25.000 Tonnen Getreide im Jahr verarbeitet. Der Anteil von Bioware beläuft sich bei Hafer auf 50%. In den anderen Bereichen beträgt der Ökoanteil zwischen 10% und 20%.

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Foto: Ökostammtisch in Vetschau

Ausbildungsnetzwerk trifft sich im Milchgut Görlsdorf

(27.11.2018)

Einmal im Jahr treffen sich die Ausbildungsbetriebe des Ausbildungsnetzwerkes zu einer Jahresauswertung. Diesjähriger Gastgeber war die Milchgut Görlsdorf GmbH. Zum Auftakt der Veranstaltung am Freitag, den 23. November 2018 stellte Geschäftsführer Joachim Klindworth seinen Betrieb vor. Im Anschluss diskutierten die rund 20 Teilnehmer u.a. über die Themen Lernapp "AgrarQuiz", Förderung der Einstiegsqualifizierung, Internetakquise von Auszubildenden und die Vermittlung ausländischer Azubis. Als Gast war auch Frau Sabine Baum vom MLUL eingeladen.

 

Netzwerkkoordinatorin Ingrid Kühnel berichtete in ihrer zusammenfassenden Präsentation über die zahlreichen Angebote und Aktivitäten des Netzwerks.

Auf großes Interesse der Ausbildungsbetriebe stieß auch der Vortrag von Arbeitsvermittlerin Viola Funke von der Arbeitsagentur Lübben, die die Förderung der Einstiegsqualifizierung erläuterte.

 

Bildungsreferentin und Projektleiterin Heike Lehmann informierte neben dem aktuellen Stand der Förderung und der App „Agrarquiz“ auch über Möglichkeiten der Internetaquise von Auszubildenden, die Unternehmen nutzen können.

 

Ein Ausbildungsbetrieb berichtete von seinen Erfahrungen mit einem Auszubildenden zum Tierwirt, der aus der Mongolei vermittelt werden konnte. Eine engere Zusammenarbeit mit der TUVD Agency in Berlin wird angestrebt, um noch weitere Azubis aus der Mongolei zu akquirieren, die sich für einen landwirtschaftlichen Beruf entscheiden.

 

Förderhinweis Ausbildungsnetzwerk

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Foto: Netzwerktreffen im Milchgut Görlsdorf

Weiterbildung für landwirtschaftliche Betriebe aus Südbrandenburg und Spree-Neiße

(22.11.2018)

Dass selbst trocken anmutende Rechtsthemen wie das Güterkraftverkehrsgesetz durchaus unterhaltsam sein können, bewies unser diesjähriges Seminar an der Brandenburgischen Landwirtschaftsakademie (BLAk) für Teilnehmer aus Südbrandenburg und Spree-Neiße. Während des 1,5-tägigen Lehrgangs vom 20. bis 21. November 2018 standen des Weiteren die Themenkomplexe Stalleinbrüche, europäische Agrarförderung und aktuelles Agrarrecht auf dem Programm.

 

Besonderes Highlight war trotz klirrender Kälte die Besichtigung des Agrarbetriebs Damsdorf Wessels, zu dessen Unternehmensverbund u.a auch ein landwirtschaftlicher Lohnbetrieb und der Biohof zum Mühlenberg gehört. Unter schwierigen Bedingungen wurde hier 2016 die Milchproduktion auf Bioqualität umgestellt. Darüber hinaus wurden sowohl die Stall- als auch die Biogasanlagen des Unternehmens überwiegend in Eigenregie gebaut. So ist über die Jahre ein starkes Team zusammengewachsen, in dem Loyalität und Teamgeist zum Geheimrezept gehören. Mit ihren 15 Jahren ist selbst Kuh Luisa immernoch Teil der 550-kuhstarken Milchkuh-Herde, die eine Jahresdurchschnittleistung von 9.896 MKg erbringt.

 

Im Reiterstübchen des nahegelegenen Reiterhofs gab Geschäftsführer Timo Wessels Einblicke in die erlebnisreiche Entstehungsgeschichte seiner Unternehmensgruppe. Inzwischen beschäftigt der 39-Jährige über 70 Mitarbeiter, darunter 6 Lehrlinge. Sein biogasbetriebenes Wärmenetz versorgt neben Betriebsgebäude und Holztrocknung auch 50 Haushalte, eine Grundschule und die Handwerkskammern Götz.

 

Zurück in Neusedding gab es zum Ausklang des Tages Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch mit Kollegen in geselliger Runde bei Schmalzstulle, Bier und knackigen Gewürzgurken - natürlich aus dem Spreewald.

Foto zur Meldung: Weiterbildung für landwirtschaftliche Betriebe aus Südbrandenburg und Spree-Neiße
Foto: Besichtigung des Agrarbetriebs Damsdorf Wessels

Interaktive Berufsorientierungs- und Ausbildungsbörse (iBOB) in Cottbus

(19.11.2018)

Mit über 5.000 Besuchern sowie 90 beteiligten Betrieben fand am Samstag, den 17. November 2018 die diesjährige Berufsbörse iBOB in Cottbus statt. Über Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten für junge Leute in den grünen Berufen informierten am Stand des Bauernverbandes Ingrid Kühnel und Bildungsreferentin Heike Lehmann.

 

Neben den klassischen Ausbildungsberufen Land- und Tierwirt konnten sich Messeteilnehmer auch über Studienmöglichkeiten im Agrarsektor informieren.

Foto zur Meldung: Interaktive Berufsorientierungs- und Ausbildungsbörse (iBOB) in Cottbus
Foto: Interessenten im Gespräch mit Ingrid Kühnel

Informationsveranstaltung zum Dürrehilfsprogramm 2018

(14.11.2018)

Am Montag, den 12. November 2018 fand in unserer Geschäftsstelle eine Infoveranstaltung zum Bund-Länder-Hilfsprogramm Dürre 2018 statt. Referentin Kerstin Deckert von der Landwirtschaftlichen Beratung der Agrarverbände Brandenburg (LAB) informierte die rund 30 Teilnehmer zu aktuellen Antragsbedingungen, Referenzwerten und zu berücksichtigenden Kürzungen bei der Schadensermittlung.

 

Fazit: Die Richtlinie ist kompliziert und bürokratisch, ohne fachliche Beratung geht es nicht. Antragsteller müssen sich durch ein Dickicht aus Prosperitätsschwellen, Referenzwerten, Cash-Flow und anrechenbarem Vermögen kämpfen und ihre Vermögens- und Einkommensverhältnisse offen legen. Auch Einkünfte bzw. Vermögen von verbundenen Unternehmen, Ehe- und Lebenspartner werden unter die Lupe genommen. Am Ende werden dennoch viele Landwirtschaftsbetriebe durch das bürokratische Raster fallen.

 

Hinweis: Offizielle Informationen zum Antragsverfahren inkl. Konditionen, Formulare und Dokumente sind auf der Internetseite der ILB  zu finden. Weitere Hinweise sowie einen zusammenfassenden Vortrag zum Hilfsprogramm stellt auch das MLUL auf seiner Internetpräsenz bereit.

 

Foto zur Meldung: Informationsveranstaltung zum Dürrehilfsprogramm 2018
Foto: Infoveranstaltung zur Dürrehilfe 2018

Erntestart bei Spreewälder Meerrettich 2018

(09.11.2018)

Zu einem herzhaften Picknick lud der Spreewaldverein am Donnerstag, den 08. November 2018 auf das Feld des Gemüsebaubetriebs "Spreewald" von Marcel Mich in Ragow. Trotz Beregnung wird in diesem Jahr auch hier die Ernte aufgrund des trocken-heißen Wetters bis zu einem Drittel niedriger ausfallen als üblich. Auf insgesamt 10 Hektar Anbaufläche werden statt der üblichen 15 Tonnen Ertrag nur 10-12 Tonnen je Hektar erwartet.

 

Meerrettich mag es warm und feucht, um optimal gedeihen zu können. Die in diesem Jahr kontinuierlich erforderliche künstliche Beregnung zieht Qualitätseinbußen und steigende Produktionskosten mit sich. Trotz des deutlich knapperen Angebots, werden Spreewälder Produzenten aufgrund langfristiger Lieferverträge ihre Mehrkosten jedoch nicht über bessere Preise kompensieren können. Aufgrund der zu erwartenden Minderernte in diesem Jahr ist  laut Markus Belaschk  von der RABE Spreewälder Konserven GmbH für 2019 wieder mit einem Anstieg der Anbauflächen zu rechnen.Eine bunte Auswahl an Varianten, zu denen das regionale Traditionsgemüse nach der Ernte verarbeitet wird, stand zur Verkostung bereit.

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Foto: Erntestart bei Spreewälder Meerrettich 2018

Medienkompetenz in der Landwirtschaft 4.0

(08.11.2018)

Zugriffsrechte, Datenschutz, versteckte Funktionen, nützliche Apps, Tools und Nachschlagewerke, die Alltag und Tagesgeschäft landwirtschaftlicher Betriebe und ihrer Mitarbeiter erleichtern können, waren Themen unserer ersten Winterschulung in der neuen Saison 2018/2019.

 

Am Mittwoch, den 07.Novemebr 2018 gab Referent Stefan Schwarz von der A.M.M. GmbH einen Ausblick auf Trends und künftige Entwicklungen beim Umgang mit Smartphone, Tablet, Computer und Co.

 

Nach Meinung von Wissenschaftlern wird es künftig zwei Gruppen von Arbeitenden geben: Solche, denen Computer sagen, was sie zu tun haben und solche, die Computern sagen, was sie tun sollen. Ein Grund mehr, beim Thema Digitalisierung stets am Ball zu bleiben.

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Foto: Medienkompetenz in der Landwirtschaft 4.0

Großräschener Pinotin holt Silbermedaille auf der INTERVITIS

(05.11.2018)

Auf der internationalen Weinfachmesse INTERVITIS in Stuttgart fand am 4. November die Prämierung der beim PIWI-Weinpreis eingereichten besten Weine statt. Die Winzer Andreas und Cornelia Wobar beteiligten sich mit dem 2015 er Jahrgang Pinotin im Eichenholzfass gereift und konnten am Sonntag voll Freude mit 89 Punkten eine Silbermedaille in Empfang nehmen, damit fehlte nur ein Punkt an GOLD.

 

"Wir sind stolz, mit unserem Wein vom Großräschener See einen guten Tropfen " Heimat im Glas" international bekannt machen zu können!" so das Winzerpaar Wobar.

Die Bewertung nach dem PAR-System setzt sich aus 20 Einzelbewertungen zusammen. Die maximale Punktzahl von 10 wurde 5x erreicht , u. a. bei den Kriterien Klarheit und Farbintensität. Bemerkenswert sind auch 8 mal 9 Punkte, u. a. für den Geschmack nach schwarzer Kirsche, die Gesamtintensität sowie den Nachhall (Abgang). Der prämierte Rotwein kommt zur Adventszeit in den Verkauf.

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Foto: Preisverleihung für den Pinotin Barrique 2015 von WeinWobar vom Großräschener See

Beratung zu Kommunalwahlen 2019

(22.10.2018)

Am 26. Mai 2019 werden in Brandenburg neue Stadt- und Gemeindeparlamente, ehrenamtliche Bürgermeister sowie Kreistage gewählt. Mit parteiunabhängiger Sachpolitik, engagierten Kandidaten und einem guten Programm will sich auch die Freie Wählergruppe BAUERN erneut beteiligen. Erste Vorstellungen zum Wahlprogramm wurden auf der Beratung am Donnerstag, den 18. Oktober 2018 in Luckau diskutiert.

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Foto: Beratung Kommunalwahlen 2019

Vertriebspartnerschaft für Goßmarer Milch gestartet

(08.10.2018)

Milch auf Rädern - Frischmilch aus Goßmar ist künftig flott unterwegs. Mit einem eigens angeschafften Cateringwagen rollt sie  von der Agrargenossenschaft Goßmar direkt zu Kitas in Heideblick und Luckau. Vom Konzept der kurzen Wege, Tierkomfort in Stallanlagen und Melkhaus sowie den modernen Arbeitsplatzbedingungen für die Mitarbeiter  konnte sich auch Staatsekretärin Dr. Carolin Schilde am Freitag, den 05. Oktober 2018 vor Ort überzeugen.

 

Kita-Kinder und ihre Eltern in Luckau und Heideblick wissen sehr genau, woher die Milch kommt. Der Party- und Catering-Service Amelang aus Luckau übernimmt künftig die Belieferung von Kitaeinrichtungen beider Kommunen - ein wichtiger Schritt zur weiteren Professionalisierung des Vertriebs. Hygiene und Sicherheit haben dabei oberste Priorität. Von der lückenlosen Einhaltung der Kühlkette bis zu unterschiedlichen Abfüllmengen, die je nach Bedarf in eigens für den Kitagebrauch konzipierten luftdichten Behältern abgefüllt und transportiert werden, wurde an alles gedacht.

 

Neben drei Kitas der Gemeinde Heideblick, die regelmäßig beliefert werden, schließt sich nun auch die Stadt Luckau mit einem wöchtentlichen Frischmilch-Tag an. Durch die neue Vertriebspartnerschaft können künftig knapp fünfhundert Kinder aus insgesamt neun Kitas beider Kommunen in den Genuss frischer Milch aus der Region kommen.

 

Fazit: Ein gelungenes Beispiel für regionale Wertschöpfung, unternehmerisches und kommunales Engagement, das zeigt, welch hochwertiges Lebensmittel Milch ist.

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Foto: Der neue Milchlieferwagen

7. Ausbildungsmesse in Dahme

(04.10.2018)

Wie geht es weiter nach der Schule? Bereits zum siebten Mal war am Donnerstag, den 27. September 2018  die Otto-Unverdorben-Oberschule in Dahme Ausrichter einer Ausbildungsmesse im eigenen Haus, die Schülern Gelegenheit bietet, sich über passende Ausbildungsangebote in der Region zu informieren.

 

Neben 40 Unternehmen warb auch in diesem Jahr unser Verband direkt vor Ort um Nachwuchs für die Landwirtschaft. Unterstützt wurden wir von Eberhard Bruhn, Vorsitzender der Bauerngenossenschaft Dahme.

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Foto: Ausbildungsmesse in Dahme

Ausbildungsmesse des RWK in Senftenberg

(26.09.2018)

Unter dem Motto „Bleib Lausitzer!“ veranstaltete der Regionale Wachstumskern Westlausitz (RWK) am 22. September 2018, die mittlerweile 8. Auflage der Ausbildungsmesse in der Niederlausitzhalle in Senftenberg. Zwischen 10 und 15 Uhr wurde die Messehalle zu einem Ort der Begegnung zwischen jungen Leuten, die kurz vor ihrem Schulabschluss stehen, und Unternehmen und Bildungseinrichtungen der Region. Mehr als 100 Firmen, Behörden und Ausbildungsstätten stellten ihre Ausbildungsmöglichkeiten und die Berufswelt vor der eigenen Haustür vor.

 

Nach der feierlichen Eröffnung begaben sich Heinz-Wilhelm Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Cottbus und die Bürgermeister und Vertreter der fünf RWK-Städte auf einen gemeinsamen Messerundgang und machten dabei u. a. am Stand des Bauernverbandes Südbrandenburg e. V. Station.

 

Gut besucht wurde der Stand natürlich auch von SchülerInnen und deren Eltern oder Betreuern. “Kann ich in Ihrem Betrieb einen Beruf mit Tieren erlernen?“, war eine häufig geäußerte Frage, die gerne und sachkundig beantwortet wurde. Andere Standbesucher ließen sich eingehend zum Ausbildungsberuf des Landwirts beraten. Die meisten Interessenten hatten allerdings noch keine konkreten Berufsvorstellungen und wollten sich erst einmal unverbindlich über die grünen Berufe informieren.

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Foto: Eröffnung der Messe

Ausbildungs- und Studienbörse in Spremberg

(24.09.2018)

Am Samstag, den 22.09.2018 fand zum 17. Mal an der berufsorientierenden Oberschule Spremberg (BOS) die Ausbildungs- und Studienbörse statt. Mit 38 regionalen Unternehmen und  Ausstellern ist es eine kleinere Messe, aber die Besucherzahlen können sich sehen lassen.

 

Auch in diesem Jahr waren wir mit einem Stand dabei und informierten über die "Grünen Berufe" in unserer Region.

 

Großes Interesse zeigten die Besucher auch an unseren Praktikumsplätzen, sowie an der Ausbildung zur Fachkraft Agrarservice. Ein großes Dankeschön geht auch an die LTS Groß Luja GmbH, die wieder einen Traktor zur Verfügung stellte.

 

 

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Foto: Messegespräch

Erster von vier neuen Milchautomaten geht in Lindchen in Betrieb

(21.09.2018)

Pasteurisierte Frischmilch aus Drebkau zum Selbstzapfen gibt es ab sofort im Bauernhofladen in Lindchen. Eine gelungene Kooperation zwischen der Agrargenossenschaft Drebkau und dem Landwirtschaftsbetrieb Ressen-Lindchen. Letztere haben den Laden, die Drebkauer die Milch. Weitere Standorte in der Region sollen in den nächsten Wochen folgen.

 

 

Insgesamt 200.000 Euro hat Drebkau laut der Vorsitzenden Dagmar Schenke in insgesamt vier Milchautomaten, Pasteurisator und Kühlwagen investiert. Weitere Standorte (ab 25. September Meiers Markt in Klein Gaglow und ab 1. November Kaufland Spremberg) werden folgen.

 

Erste Verkoster in Lindchen waren bei der Eröffnung am Freitag, den 21. September 2018  Kita-Kinder des Waldkindergartens "Kindergärtnerei" Neu-Seeland aus Kunersdorf. Ihr eindeutiges  Urteil: "Lecker!" Für die erste Milchkundin im Laden, Nicoletta Schultze-Weimann, gab es sogar einen kleinen Blumenstrauß und ein Küsschen dazu.

 

Wir wünschen Drebkau und Lindchen viel Erfolg und stets sprudelnde Milch!

 

Öffnungszeiten:

Am Milchautomaten im Bauernhofladen Lindchen (an der B169) können Kunden montags bis freitags zwischen 8.00 und 18.00 Uhr sowie samstags von 8.00 bis 12.00 Uhr pasteurisierte Drebkauer Frischmilch mit einem Fettgehalt von mindestens 3,7% zum Preis von 1,30 Euro pro Liter erwerben.

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Foto: Der Milchautomat im Bauernhofladen Lindchen ist eröffnet!

Teltow-Fläming-Landrätin Kornelia Wehlan besucht AWO-Gut Kemlitz

(20.09.2018)

Im Rahmen der traditionellen Landratsbesuche war auf Einladung unseres Verbandes am Donnerstag, den 20. September 2018 die Landrätin des Landkreises Teltow-Fläming Kornelia Wehlan zu Gast im AWO-Gut Kemlitz. Bei einer gemeinsamen Kremserrundfahrt wurde das Betriebsgelände und die Kartoffelhalle besichtigt. In der anschließenden Diskussionsrunde zu aktuellen Themen kamen die Auswirkungen der Dürre ebenso auf den Tisch wie versprochene Hilfszahlungen und Investitionshemmnisse für Landwirte.

 

Hitze drückt Leistung - Die Dürre zeigt sich in Kemlitz nicht nur in niedrigen Erträgen auf Acker und Grünland. Laut Geschäftsführer Heiko Terno leidet auch die Qualität der Futterinhaltsstoffe und die Leistung seiner Tiere. „In dieser Situation können unsere Kühe nicht ihre gewohnte Milchleistung erbringen." Werden die üblichen Fett- und Eiweißwerte bei der abgelieferten Milch unterschritten, komme es auch zu empfindlichen Preisabzügen bei der Molkerei. „Angesichts ohnehin schon niedriger Preise ist das fatal", so Terno. „Obwohl die Butter im Laden über 1,80 Euro kostet, sind für uns beim Grundpreis aktuell nicht mehr als 29 Cent für einen Liter Milch drin." Die gentechnikfreie Fütterung der Tiere werde mit nur einem Cent je Liter honoriert. „Das deckt bei weitem nicht die Mehrkosten für das teurere Rapsschrot, mit dem wir Soja ersetzen“, erklärt er.

 

Hilfe zur Selbsthilfe - Ideen für eine sinnvolle Absicherung wetterbedingter Risiken gibt es indes zur Genüge, doch immer wieder hapert es an der Umsetzung. Von einer steuerfreien Risikoausgleichsrücklage würden nur Betriebe profitieren, die auch Gewinne zu versteuern haben", betont der Verbandsvorsitzende Thomas Goebel. Um wetterbedingte Risiken effektiv abzusichern, brauchen wir Instrumente, die auch in Verlustjahren greifen. Genauso wie wir uns gegen Sturm und Hagel versichern, muss es auch eine bezahlbare Mehrgefahrenversicherung geben, die Dürreschäden mit abdeckt." Teure und bürokratische Hilfsprogramme würden sich erübrigen, wenn Landwirte auf diese Weise selbst Vorsorge betreiben könnten. „Neuinvestitionen sind für Landwirte derzeit schwer zu stemmen. Vielen Betrieben fehlt Liquidität, die versprochenen Bund-Länder-Dürrezahlungen werden wohl erst 2019 für einige wenige kommen“, so Goebel. „In dieser Lage sollten sich Behörden umso mehr als Dienstleister verstehen und Machbares auch möglich machen.“

 

Infrastruktur als Standortfaktor - Mit Sorge blicken die Landrätin und anwesende Vertreter der Kommunen auf die Entwicklung geeigneter Strukturen in der Region. Für David Kaluza, Amtsdirektor des Amtes Dahme/Mark sind schnelles Internet, flächendeckendes Mobilfunknetz sowie gute Zug- und Straßenanbindungen entscheidende Faktoren. Nur so können wir für Menschen aller Altersklassen attraktiv zu sein." Kornelia Wehlan schmerzt mit Blick auf die historische Entwicklung und regionale Verbundenheit vor allem der Statusverlust der Stadt Dahme als Mittelzentrum. Ein Mittelzentrum Luckau/ Dahme in Funktionsteilung wäre eine sinnvolle und solidarische Alternative gewesen. Wichtige Themen für uns alle machen schließlich nicht an Kreisgrenzen Halt", so die Landrätin.

 

Hintergrundinformationen zum AWO-Gut Kemlitz:

Das landwirtschaftliche Unternehmen ist ein Integrationsbetrieb. 40% der Mitarbeiter sind Menschen mit einem Behinderungsgrad von über 50%. Mit seinen 37 Beschäftigten und zwei Azubis bewirtschaftet das Gut unter der Leitung von Geschäftsführer Heiko Terno 969 Hektar Ackerland und 6 Hektar Grünland. Neben klassischem Feldbau wird auf dem Gelände auch eine Kartoffelschälstrecke betrieben. Zudem haben im Betrieb 400 Milchkühe und ihre Nachzucht ihr Zuhause.

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Foto: Landrätin Kornelia Wehlan mit Mitarbeitern des AWO-Guts Kemlitz

Vorstandssitzung im September

(20.09.2018)

Am Mittwoch, den 19. September 2018 fand die fünfte Vorstandssitzung dieses Jahres in unserer Geschäftsstelle in Luckau statt.

 

Themen waren neben der Auswertung der aktuellen agrarpolitischen Situation u.a. die Vorbereitungen zum 25-jährigen Verbandsjubiläum im März 2019, die Finalisierung der Winterschulungstermine für die neue Schulungssaison November 2018 bis April 2019 und ein Überblick zu den Presse- und Öffentlichkeitsaktivitäten der letzten Monate.

Foto zur Meldung: Vorstandssitzung im September
Foto: Vorstandssitzung am 19.09.2018

Beratung zur Gaspipeline EUGAL

(18.09.2018)

Am Freitag, den 14. September 2019 fand in der Geschäftsstelle Luckau eine Beratung zum derzeitigen Stand des Baus der Gaspipeline EUGAL statt.

 

Die Sachverständigen Heinz-Jürgen Hanschke und Jördis Siwik gaben Hinweise zur Entschädigungspraxis im Rahmen der Bauphase.

 

Rechtliche Aspekte für betroffene Landwirte erläuterte LBV-Justiziar Uwe Tiet.

Foto zur Meldung: Beratung zur Gaspipeline EUGAL
Foto: Beratung zur Gaspipeline EUGAL

Feierliche Zeugnisübergabe am Oberstufenzentrum Cottbus

(17.09.2018)

Geschafft! Drei Jahre harte Ausbildung und eine anstrengende Prüfungszeit lag hinter den landwirtschaftlichen Berufsschülern des OSZ II Spree-Neiße in Cottbus, die am Donnerstag, den 13. September 2018 endlich ihre Abschlusszeugnisse entgegennehmen konnten. Mit einer Bestehensquote von insgesamt 87 % kann sich unser Berufsnachwuchs wirklich sehen lassen. 16 Auszubildende unseres Netzwerkes dürfen sich ab sofort Landwirt nennen.

 

Zwei Tierwirte haben jetzt den Facharbeiterbrief in der Tasche. Und auch der Landwirtschaftshelfer hat alle seine Prüfungen mit Bravour hinter sich gebracht. Das Ausbildungsnetzwerk des Bauernverbandes Südbrandenburg e. V. honorierte diese großartigen Leistungen mit kleinen Präsenten und vielen guten Wünschen.

 

Für die würdige Übergabe der Zeugnisse hatte das Referat für Berufliche Bildung des Landesamtes für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) auch in diesem Jahr eine Feierstunde mit anschließendem Sektempfang und Buffet vorbereitet. Bei ihrer letzten Festansprache vor dem wohlverdienten Ruhestand lobte Referatsleiterin Dr. Ramona Rügen die guten Leistungen der Berufsabsolventen und gab ihnen Lebensweisheiten berühmter Philosophen und Dichter mit auf den Weg. Carmen Lorenz dankte der scheidenden Bildungsreferentin für ihr Engagement und die gute Zusammenarbeit.

 

Glückwünsche des gesamten Berufsstandes überbrachte Heiko Terno als Vizepräsident des Landesbauernverband Brandenburg e. V. (LBV). „Ihr dürft mit Recht stolz auf euch sein, denn ihr habt nun die erste Hürde im Berufsleben erfolgreich gemeistert. Ihr habt euch für einen spannenden und abwechslungsreichen Beruf mit Zukunft entschieden“, lobte der passionierte Landwirt. Er ermutigte die frischgebackenen Fachkräfte, offen und neugierig zu bleiben.

 

Schulleiter OStR. Dr. Bernd Schimmlick schloss in seine Laudatio auch die Eltern und Lehrer sowie Ausbildungsbetriebe und Netzwerke mit ein und dankte ihnen für ihre vielfältige Unterstützung.

 

Für unsere ehemaligen Auszubildenden beginnt nun ein Lebensabschnitt mit neuen Aufgaben und mehr Verantwortung. Dabei wünschen allen viel Mut, Zuversicht und Freude am erlernten Beruf! Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen beim Junglandwirtetreffen am 13. Dezember 2018 im Milchgut Görsdorf!

 

Förderhinweis Ausbildungsnetzwerk

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Foto: Zeugnisübergabe 2018 am OSZ Cottbus

Messe-Flair in Lübbenau

(13.09.2018)

Bereits zum 15. Mal in Folge hatte die Stadt Lübbenau eine Ausbildungs- und Studienbörse auf die Beine gestellt. Am vergangenen Mittwoch, den 12. September 2018 präsentierten sich in der Otto-Grotewohl-Turnhalle mehr als 50 Aussteller mit einer großen Vielfalt an Ausbildungsangeboten. Mit von der Partie war auch unser Ausbildungsnetzwerk, das an seinem Stand über „Ausbildungsberufe im grünen Bereich“ informierte.

 

Von den Schülern besonders stark nachgefragt wurde der Ausbildungsberuf des Landwirtes. Einige der jungen Standbesucher interessierten sich aber auch für eine Ausbildung zum Tier- oder zum Pferdewirt. Insgesamt war auch in Lübbenau ein Trend zu spüren: Die Bewerber werden weniger, und ihre Qualifikation sinkt.

Foto zur Meldung: Messe-Flair in Lübbenau
Foto: 15. Ausbildungs- und Studienbörse in Lübbenau

Aktionstag zur Ernte in Berlin

(12.09.2018)

Unter dem Motto "Triff deinen Bauern - Wir machen die Ernte für deinen Genuss" startete am Dienstag, den 11. September 2018 der bundesweite Aktionstag 2018 zum Thema Ernte. Mit viel Offenheit und regionalen Produkten empfingen Landwirte aus Südbrandenburg Interessierte zum Frühstücksgespräch vor dem Brandenburger Tor.

 

Nicht nur zahlreiche wissbegierige Passanten aller Altersklasen auch  Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Abgeordnete des Deutschen Bundestags schauten auf einen Kaffee, oder eine Stärkung mit Obst, Gemüse und Schnittchen vorbei.

 

Neben Gesprächen zum Wert von Lebensmitteln und wie sie von Feld und Stall auf den Tisch gelangen, konnten Frühstücksgäste Fragen stellen, die ihnen auf den Nägeln brennen. In lockerer und herzlicher Atmosphäre erhielten sie Antworten aus erster Hand.

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Foto: Aktionstag zur Ernte in Berlin

Landrat Stephan Loge zu Gast in Goßmar

(06.09.2018)

Einen sehr persönlichen Empfang mit viel Herz bereitete die Agrargenossenschaft Goßmar Landrat Stephan Loge bei seinem traditionellen Landratsbesuch im Kreis Dahme-Spreewald auf Einladung des Bauernverbandes. Die gesamte Belegschaft hatte sich am Mittwoch, den 05. September 2018 am Morgen versammelt, um unter der Leitung der  Vorstandsvorsitzenden Anja Müller-König ihren Betrieb und die Menschen dahinter vorzustellen.

 

Relation statt Größe

"Die Agrargenossenschaft Goßmar? Das sind wir alle", erklärt Müller-König gleich zur Begrüßung. ,,68 Mitarbeiter mit ihren Familien stehen hinter diesem Betrieb und machen ihn zu dem, was er ist: Ein Mehrfamilienbetrieb."  Mit 4.100 Hektar Ackerland, 900 Hektar Grünland, 1.100 Milchkühen und 200 Mutterkühen zählt die Agrargenossenschaft zu den Größeren der Branche. "Entscheidend ist nicht die Größe, sondern die Relation." Setzt man die Zahlen ins Verhältnis zu den Beschäftigten kommen laut Müller-König auf einen Mitarbeiter 73 Hektar Land, sowie rund 16 Milch- und 3 Mutterkühe. Der Tierbesatz bezogen auf die Gesamtfläche, die Goßmar bewirtschaftet, beträgt 0,4 Großvieheinheiten pro Hektar. Ihre 150 Mastrinder und 270 Schweine verarbeitet und vermarktet die Agrargenossenschaft ausschließlich über ihre eigene Fleischerei. Auch die Eier der 300 Freilandhühner finden über die Direktvermarktung ihren Weg zu den Verbrauchern.

 

Liebe zum Detail

Wertschöpfungsketten mit kurzen Wegen vom eigenen Futter bis zur Milch, gut ausgebildete Fachkräfte und das Streben nach ständiger Verbesserung zeichnen die  Unternehmensphilosophie aus. Die bis ins Detail durchdachten luftigen Stallanlagen und das moderne, lichtdurchflutete Melkhaus mit zwei 25er Side-by-Side-Melkständen sind ein Beleg dafür, dass die Prinzipien Identifikation, Innovation und Tierwohl auch in der Praxis gelebt werden. Entgegen gängiger Standards wurden die Deckenhöhen angehoben und Außenwände deutlich niedriger gebaut, um Luft und Licht optimal zu nutzen. Jalousien und Sonnensegel, die je nach Temperatur großflächig eingesetzt werden können, schützen die Kühe vor zu viel Sonnenlicht. Die Abtrennungen zwischen den größer als üblich dimensionierten Tiefliegeboxen,die mit einem Gemisch aus Stroh, Kalk und Wasser eingestreut werden, sind flexibel und rundum gepolstert.  "Wir haben hier unsereren ganz individuellen Weg gefunden, um gute Bedingungen für unsere Tiere und Mitarbeiter zu schaffen", zieht Müller-König Bilanz.

 

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Foto: Herzlicher Empfang für Landrat Stephan Loge

Katastrophensommer überstanden - Hitzewelle im August

(03.09.2018)

Mit so einem extrem heißen und trockenen Sommerfinale im August hatten selbst die Senftenberger Hobbymeteorologen nicht gerechnet. Es brachte auch sie in Erklärungsnot und sorgte für manche schlaflose Nacht. Am schlimmsten war das ständige Warten auf die ausbleibenden Niederschläge bei den ungewöhnlich lange anhaltenden hohen Temperaturen.

 

Zu den Rekorden, auf die wir gern verzichtet hätten, so Michael Wesnigk in Klettwitz gehört u.a., dass es vom 24.7.18 bis 4.8. 18 zwölf aufeinander folgende Hitzetage mit über 30 Grad gab und das noch seine weitere Zuspitzung in diesem Zeitraum mit zwei Tropentage (nachts nicht unter 20 Grad) fand.

 

Die seit Mai anhaltende Hitze und Trockenheit hat allerorts regelrechte Brandspuren in der Lausitz hinterlassen. Nur 90 mm waren im ganzen Sommer (Juni bis August) im Regenmesser bei einer Norm von 219 mm.

 

Hinzu kommt dabei noch die schlechte Verteilung der Niederschläge. So hatte Roland Nicklisch in Tettau am 18.8.18 immerhin nach einem Wolkenbruch 41 mm registriert.

Demgegenüber steht, das die gesamte ermittelte Monatsmenge von Ingo Nowak aus Schipkau nur 16 mm bei einer Monatsnorm von 69 mm betrug.

Am 18.8.18 fiel hier kein einziger Regentropfen.

 

In vielen Gesprächsrunden wurden diese gewaltigen Unterschiede von Ort zu Ort immer wieder ausgewertet und diskutiert. Das Interesse, selbst den Niederschlag zu messen, wurde damit bei vielen geweckt, um schneller über eigene Daten zu verfügen. Für Klaus Hirsch aus Großkoschen ist es ein Dilemma und mehr als besorgniserregend, dass die Schwarze Elster in diesem Sommer bis Senftenberg trocken gefallen ist. Was wäre die Region bei solcher Trockenheit nur ohne den Senftenberger See und die anderen Gewässer in den ehemaligen Tagebauen? Nur gut, dass Konzepte zu deren Nutzung mit Erfolg umgesetzt wurden und werden.

 

Das ständig ausreichend Trinkwasser bei diesen extremen Bedingungen vorhanden war, verdient höchste Anerkennung und ein dickes Lob für die Senftenberger WAL.

Bemerkenswert sind die Beobachtungen, dass Tiefwurzler die Trockenheit besser überstanden haben, als die anderen Pflanzen. Beispiele dafür sind u.a. die Luzerne, die mit ihren Wurzeln 12 m in die Tiefe geht, Sonnenblumen 3 m, Ölrettich 2 m, Ringelblumen und Buchweizen bis 80 cm und damit ihre Wasserversorgung in Dürrezeiten absichern.

 

Blühmischungen, die in diesem Jahr auf 300 ha in der Agrargenossenschaft Frauendorf als Gründüngung und Bienenweiden ausgebracht wurden, bestätigen diese Erkenntnis eindrucksvoll. Nur die Tiefwurzler sind gewachsen und wurden jetzt staatlicherseits für die Futternutzung freigegeben, informierte Geschäftsführer dieses Betriebes, Walter Beckmann.

 

Das mit dem Monatswechsel der Dauersonnenschein und Temperaturen über 30 Grad ein Ende gefunden haben bringt Mensch und Natur Erleichterung und Entspannung. Damit zieht wettermäßig wieder die gewohnte Normalität im Alltag ein, stellt Gabriele Haußmann in Hörlitz fest. Notwendigen Regen, der den extrem gefallenen Grundwasserstand wieder anhebt und das große Defizit in den offenen und fließenden Gewässern wieder ausgleicht, sehen die Wetterfrösche vorerst nicht.

 

Relative Einigkeit besteht aber in den Vorhersagen zum bevorstehenden Winter. Es wird dabei auf folgende Wetterregeln verwiesen: „Ist die erste Augustwoche heiß, bleibt der Winter lange weiß,“ „wenn es im August nicht regnet, ist der Winter mit Schnee gesegnet,“ „ziehen die Störche zeitig fort, ist der Winter bald vor Ort.“

 

Gegenwärtig blüht das Heidekraut zwar spärlich aber bis in die Spitzen, ein weiteres Zeichen für einen kalten Winter.

Zu hoffen ist, dass die bisherigen Wetterextreme des Jahres 2018 in einen versöhnenden, ausgeglichenen „Goldenen Herbst“ münden.

 

Daten von der Messstation Michael Wesnigk in Klettwitz zum Sommer 2018 (Juni bis August):

 

28 Hitzetage über 30 Grad ( langjähriger Durchnitt 7 in der Region)

37 Sommertage über 25 Grad

2 Tropentage, ganztägig nicht unter 20 Grad

90 mm Niederschlag – Norm 219 mm

Höchsttemperatur am 31.7.18 36,6 Grad

Tiefsttemperatur am 2.7.18 5,5 Grad

am Erdboden höchste Temperatur am 31.7.18 mit 48 Grad

Sonnenstunden 808 , 122 Prozent der Norm

Sandstürme am 8.8. und 23.8

Gewitter 1 über dem Ort und 14 in der Nähe, weit unter dem Duchschnitt

 

Rudolf Kupfer (Text und Bild)

Foto zur Meldung: Katastrophensommer überstanden - Hitzewelle im August
Foto: Silomaisernte läuft auf Hochtouren, so zeitig wie nie. Die Maispflanzen sind auf den Stengeln vertrocknet, es ist kein Zuwachs mehr zu erwarten. Hier in der Flur Tettau.

Forschertag in Kemlitz

(31.08.2018)

Unter dem Motto "Alles im grünen Bereich" begaben sich am Donnerstag, den 30. August 2018 Sechstklässler aus Dahme, Golßen und Walddrehna auf eine Entdeckungsreise durch Feld, Wald und Flur. Gastgeber der von LANDaktiv organisierten Veranstaltung war in diesem Jahr das AWO-Reha-Gut Kemlitz.

 

Auf dem Gelände lockten insgesamt zehn Stationen mit Einblicken in die landwirtschaftliche Produktion und grüne Berufe. Die Auswahl reichte vom Korn zum Brot über Kartoffeln, Kräuterdetektive, altes Handwerk und neue GPS-Technik bis zum Jagdmobil und einem Boden voller Leben. Zum Abschluss durften die jungen Teilnehmer als Auszeichnung ein Forscherdiplom in Empfang nehemen.

Foto zur Meldung: Forschertag in Kemlitz
Foto: Forschertag-Eröffnung auf dem AWO-Gut Kemlitz

Erstes Junglandwirte-Treffen in Kemlitz

(28.08.2018)

Zu einem ersten Erfahrungsaustausch trafen sich auf Einladung unseres Verbandes Junglandwirte aus Südbrandenburg am Donnerstag, den 23. August 2018 im AWO-Reha-Gut Kemlitz. Nach einer Betriebsbesichtigung per Kremser wurden in gemütlicher Runde Ausbildung, Berufseinstieg, Entwicklungsmöglichkeiten und weitere gemeinsame Aktionen besprochen.

 

Carmen Lorenz nutzte die Gelegenheit, um über die Arbeit des Verbandes und die zahlreichen Engagements der Mitglieder zu informieren. Einblicke in das Bildungsangebot des Deutschen Bauernverbandes und die Zukunft der landwirtschaftlichen Ausbildung gab der Referent für Bildung Martin Lambers.

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Foto: Junglandwirte-Treffen in Kemlitz

Beratung mit Jana Schimke zum Thema Saison-Arbeitskräfte

(23.08.2018)

Auf Einladung unseres Verbandes informierte sich die Bundestagsabgeordnete Jana Schimke am Dienstag, den 21. August 2018 über Saison-Arbeitskräfte in Gemüse- und Obstbaubetrieben. Themen waren u.a. die schrumpfende Zahl verfügbarer Erntehelfer, die Entwicklung des Mindestlohns und eine mögliche Entfristung der 70-Tage-Regelung für sozialversicherungsfreie Beschäftigungen.

 

Gastgeber Heinz-Peter Frehn sowie Vertreter anderer Betriebe kritisierten vor allem die überbordende Bürokratie sowie Haftungsfragen bei der Ermittlung der Sozialversicherungpflicht ihrer Beschäftigten, die angesichts fehlender eigener Kontrollmöglichkeiten Landwirtschaftsbetriebe vor nahezu unlösbare Probleme stellen. Zudem läuft Ende des Jahres die befristete 70-Tage-Regelungen für sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen aus. Ab 2019 würde die Sozialversicherungspflicht  bereits nach 50 Tagen greifen und damit übliche Erntezeiten unterschreiten.

 

Ein weiterer Schwerpunkt waren die Folgen der Einführung des Mindestlohns. Höhere Produktionskosten bei gleichzeitig geringer Zahlungsbereitschaft des Handels zwingt viele Betriebe ihre Anbauflächen insbesondere bei handarbeitsintensiven Kulturen wie der berühmten Spreewaldgurke zu reduzieren. Laut amtlicher Statistik des Landes Brandenburg ist seit Einführung des Mindestlohns die Anbaufläche für Einlegegurken von 549 Hektar im Jahr 2015 bereits auf 461 Hektar im Jahr 2017 gesunken.  Die durchschnittliche Anbaufläche in den Jahren 2009-2014 betrug zum Vergleich rund 677 Hektar. Das entspricht einem Minus von rund 32%.

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Foto: Gesprächsrunde in Schöneiche

20. Spreewälder Gurkentag

(13.08.2018)

Jede Menge Kulinarik und Tradition aus der Region bot erneut der Spreewälder Gurkentag am 11. und 12. August 2018 in Golßen. Ein beliebter Höhepunkt des Festes, das bereits zum zwanzigsten Mal gefeiert wird, musste in diesem Jahr leider ausfallen. Für die Wahl des neuen Gurkenkönigspaares, das die Region der Spreewaldgurke ein Jahr lang repräsentiert, fanden sich erstmalig keine Bewerber. Auf den traditionellen Fassanstich wurde dennoch nicht verzichtet: In ihrer letzten Amtshandlung schritt das scheidende Königspaar Angelique I. und Christoph I. routiniert ein zweites Mal zur Tat. Im Anschluss verteilten sie Kostproben für alle Gurkenfans.

 

Brandenburger Zusammenhalt

Staatssekretärin Dr. Carolin Schilde nutzte die Eröffnungsveranstaltung, um auf die angespannte Situation der Bauern in Brandenburg aufmerksam zu machen und für Solidarität mit der Landwirtschaft zu werben. Unter dem Motto "Wir Brandenburger halten zusammen" skizzierte sie die wichtigsten Hilfen, die das Land Brandenburg für seine Landwirte plant. Darunter fällt u.a. die Förderung von Futterzukäufen sowie eine neue Bundesratsinitiative zur Einführung der bereits seit langem geforderten steuerfreien Risikoausgleichsrücklage. Für ihren leidenschaftlichen Appell an die Besucher, Lebensmittel aus der Region mit ihrem Kaufverhalten auch tatsächlich wertzuschätzen und ruinöse Billigpreise des Handels nicht zu unterstützen, erntete sie Applaus aus dem Publikum.

 

 

Regional genießen

Neben dem Bühnenprogramm erwartete die Festgäste an den Marktständen jede Menge Schmackhaftes,Traditionelles und Hochprozentiges aus der Spreewaldregion: Von frischem Obst und Gemüse über Leinöl bis zum frischen Butterbrot und Korn. Mit der Qualität der Ernte zeigten sich die Gurkenbauern zufrieden, denn die trocken-warme  Witterung  habe sich positiv auf Gesundheit und Wachstum der Pflanzen ausgewirkt. Und so konnten sich Festbesucher auch in diesem Jahr wieder von der Knackigkeit und dem besonderen Geschmack der bekannten Spreewaldgurke in all ihren Variationen überzeugen.

Foto zur Meldung: 20. Spreewälder Gurkentag
Foto: 20. Spreewälder Gurkentag in Golßen

Sylvia Lehmann zu Gast in der Agrargenossenschaft Schwielochsee

(08.08.2018)

Die Landtagsabgeordnete Sylvia Lehmann besuchte am Dienstag, den 07. August 2018 gemeinsam mit unserem Verband die Agrargenossenschaft Schwielochsee. Zwei Stunden diskutierte sie mit der Vorsitzenden des Betriebes, Antje Glanert-Noack, über die diesjährige Ernte, mehr Verlässlichkiet bei der Auszahlung von Fördermitteln, die Erschließung neuer Betriebszweige, insektenfreundliche Blühflächen, Nachwuchsgewinnung und den Wolf.

 

Der Bio-Betrieb bewirtschaftet 1.100 ha Ackerfläche, 600 ha Grünland und hält 250 Mutterkühe. Angebaut werden neben Roggen, Gerste, Hafer, Lupine und Mais auch Luzerne und Kleegras. Im nächsten Jahr sollen noch bienenfreundliche Sonnenblumen und mehrjährige Bienenweiden hinzukommen.

Foto zur Meldung: Sylvia Lehmann zu Gast in der Agrargenossenschaft Schwielochsee
Foto: Sylvia Lehmann (Mitte) mit Antje Glanert-Noack (links)

Hitzewelle sucht die Lausitz heim

(03.08.2018)

Der Sommer ist im Juli 2018 zu einer so schon lange nicht mehr erreichten Höchstform aufgelaufen und geht nun im August in eine immer schmerzhafter werdende Verlängerung. Die seit Wochen anhaltende Hitzewelle ist eine Herausforderung für Mensch und Natur in der Lausitz.

 

Seit April gibt es überdurchschnittlich hohe Temperaturen bei einem Niederschlagsdefizit von 50 Prozent in diesem Zeitraum. In Lindenau wurden 139 mm Niederschlag für die Hauptvegetationszeit registriert, Norm für diese vier Monate sind aber 250 mm. Auf das Jahr 2018 bezogen stimmt die von Klimaforschern vorhergesagte und befürchtete Versteppung der Lausitz. Allerdings kann von den aktuellen Beobachtungen und vorliegenden Messdaten 2018 nicht ohne weiteres diese Verallgemeinerung vorgenommen werden. Aktuell sind 27 Grad Temperatur in den hiesigen Badegewässern, die im Juli so zeitig wie noch nie abgeschlossene Getreiderernte in der Region, ausgebrannte Wiesen- und Weideflächen, vertrocknete Maisbestände und anderes sichtbare Zeichen dieser Dürreperiode.

 

„Jeder Monat ist in diesem Jahr wettermäßig bisher aus der Reihe getanzt und hat Erwartungen nicht erfüllt,“ so die Wertung von Gärtnermeister Dieter Georgie aus Lauchhammer. Im Juli hat er aus seinen Messreihen der zurückliegenden 70 Jahren schon alles registriert, vom schlimmsten Hlchwasser in der Elster und Pulsnitz, bis zur extremen Trockenheit 2018.

 

Wie unter einer Glocke lag die Lausitz ständig unter dem Einfluss von Hochdruckgebieten. Gewitter als Wettermacher traten in diesem Sommer so wenig, wie schon lange nicht auf und wenn, waren sie auf kleinste Gebiete beschränkt. In Schipkau hatte Ingo Nowak für Juli überhaupt keines über dem Ort registriert und nur drei in der Nähe. Damit verbundene ergiebige Niederschläge und entsprechende zeitweilige Abkühlungen waren deshalb eine Fehlanzeige und blieben leider aus. Wetterregeln, die eine hohe Treffsicherheit haben, wie: „Wenn die Nacht zu längen beginnt, dann die Hitze am meißten zunimmt,“ und: „ Steigt der Hundsstern 23.7. mit Gluthitze herauf, endet er auch am 23.8. mit Sonnenfeuer,“ lassen eine Fortsetzung der Hitzewelle erwarten, so Ronny Sommer aus Buchwalde.

 

Für möglich hält er auch: „Augustanfang heiß, Winter lang und weiß.“

 

Für die Kleingärtner hat die anhaltende Dürre dafür gesorgt, dass die Rasenmäher in die Ecke gestellt werden konnten, die Gießkannen aber im Dauereinsatz waren und sind. Mit Zusatzbewässerung gibt es Rekorderträge bei Tomaten, Gurken, Zucchini und anderen Kulturen. Die gefürchtete Braunfäule bei Tomaten hatte unter diesen Bedingungen im Freiland keine Chance. Auch die Pilzsaison im Wald fällt der Trockenheit zum Opfer. Für Nacktschnecken und Mücken ist es ebenfalls zu heiß.

Etwa 3 Wochen früher reift das Obst in den Gärten, am besten kommen Weintrauben bisher auch in der Lausitz mit dem Dauersonnenschein zurecht. Bei aller Trockenheit und Hitze faszinieren Klaus Kreter in Ortrand die herrlich blühenden Sonnenblumenbestände, reife rote Vogelbeeren unter blauem Himmel. Der Hochsommer 2018, so extrem und ungewöhnlich er auch ist, hat für ihn auch schöne Seiten.

 

Nach wochenlangem Warten gab es in den späten Abendstunden des 2.8. ein leichtes Gewitter in Hörlitz mit 15 mm Himmelswasser. Gabriele Haußmann wollte ihrem Regenmesser gar nicht glauben. Auch in Lindenau wurden 10 mm in diesem Zeitraum registriert. Zu allen Zeiten sorgt das Wetter immer wieder für Überraschungen.

 

Wetterdaten von der Messstation Wesnigk für Juli 2018:

 

Höchsttemperatur am 31.7.2018 36,6 Grad,

Tiefsttemperatur am 2.7. 5,5 Grad,

Hitzetage über 30 Grad 10,

Sommertage über 25 Grad 14,

Sonnenstunden 304, 135 Prozent der Norm,

Niederschlag 34 mm bei einer Norm von 81 mm

 

Rudolf Kupfer (Text und Bild)

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Foto: Die Traktoren begleiten bei der gegenwärtigen Bodenbearbeitung gewaltige Staubwolken, hier in der Flur Frauwalde

Minister Vogelsänger besucht Öko-Betriebe in Südbrandenburg

(30.07.2018)

Im Gespräch mit Landwirten informierte sich Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger am Freitag, den 27. Juli 2018 über die aktuellen Herausforderungen und die Zukunft des Ökolandbaus in der Region. Auf seiner Tour machte er Station im Bio Obsthof Frehn in Schöneiche, der MURI GmbH in Lübben und der Agrargenossenschaft Spreetal in Neu Lübbenau.

 

Aronia-Frühstart in Schöneiche

 

 

Auf Grund der anhaltenden Trockenheit beginnt auch auf dem Bio Obsthof Frehn in Schöneiche die diesjährige Aronia-Ernte deutlich früher als gewohnt. Klassische Handpflücke sucht man dabei vergebens. Zum Erntestart zeigen Heinz-Peter Frehn und Junior-Chef Christoph Frehn die moderne Erntemaschine im Einsatz. "Angesichts der enormen Investitionskosten von einer halben Million Euro lohnt sich diese Technik erst ab einer Größe von 300 Hektar", so Frehn.

 

 

Die fehlenden Niederschläge wirken sich auch bei Aronia auf das Wachstum der Beeren aus. Trotz flächendeckender Bewässerungssysteme fallen sie in diesem Jahr kleiner aus als gewöhlich. Der Betrieb rechnet mit Ertragseinbußen von ca. 20%. Von anfänglichen 20 Hektar im Jahr 2012 wurde die Aronia-Anbaufläche in Schöneiche auf aktuell 140 Hektar angestiegen. Sanddorn, Johannisbeeren und neuerdings auch Hagebutten wachsen auf den restlichen 160 Hektar der Plantage. Für den familiengeführten Betrieb war wie für viele andere Öko-Betriebe in Brandenburg die verzögerte Auszahlung der KULAP-Mittel in diesem Jahr ein besonderes Problem. Für das nächste Jahr gelobt der Minister Besserung. Eine verlässliche Prognose zum Auszahlungstermin könne jedoch erst im Januar gegeben werden.

 

 

Mutterkühe, Weiden und Wasser im Spreewald

 

 

Die MURI GmbH betreibt in Lübben seit 1996 ökologischen Landbau. Die Mutterkühe von Geschäftsführer Jürgen Piesker beweiden mit ihrer Nachzucht auch besonders sensible Flächen im Biosphärenreservat Spreewald und sorgen damit für eine natürliche und schonende Bewirtschaftung im Naturschutzgebiet. Trotz feuchterer Standorte wird auch bei MURI das Futter in absehbarer Zeit knapp. "Ich rechne nicht damit, dass das Futter auf der Weide bis zum November reicht", so Piesker. Angesichts der Situation müsse im Ministerium auch eine Herabsetzung der Mindestbewirtschaftungsgrenze von 0,5 GVE pro Hektar sowie mögliche Härtefallregelung geprüft werden. Der Erhalt der Ökoprämie ist für ihn eine zentrale Forderung an die Adresse des Ministers. Damit Betriebe nicht in Liquiditätsengpässe geraten, müsse sie allerdings anders als in diesem Jahr pünktlich und verlässlich gezahlt werden, mahnt auch Piesker an. Laut Minister werde auch die Förderung von Betrieben, die auf ökologischen Landbau umstellen möchten, aufrecht erhalten. "Die Umstellungsprämie wird weiter gezahlt", verspricht er.

 

Schweine, Stroh und Bio-Milch  in Neu Lübbenau

 

 

Die Agrargenossenschaft Spreetal hält Schweine und Milchkühe. Um Risiken zu minimieren, hat sich der Betrieb frühzeitig für eine Diversifizierungsstrategie entschieden. Alte Stallanlagen wurden in Scheuenherberge, Gastraum und Ferienzimmger umgebaut und stetig modernisiert. Inzwischen kommen pro Jahr 4.200 Übernachtungen zusammen. Das Bio-Bauernhof-Eis aus eigener Produktion ist ein beliebtes Sommer-Highlight . Ein 24-Stunden Regiomat mit landwirtschaftlichen Produkten aus der Region rundet das Angebot für Besucher und Gäste ab. Doch die Investitionsfreudigkeit von Geschäftsführerin Sylvia Zeidler trübt vor allem die überbordende Bürokratie. "Bis der Bewilligungsbescheid für die Förderung geplanter Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen kommt sind eingeholte Angebote längst überholt", erklärt Zeidler. Bevor sie endlich in die zukünftige Milchproduktion des Betriebes investieren könne, sei bereits die nächste Generation von Melkrobotern auf dem Markt.

Foto zur Meldung: Minister Vogelsänger besucht Öko-Betriebe in Südbrandenburg
Foto: Besuch der MURI GmbH Lübben

Getreideernte auf der Zielgeraden

(24.07.2018)

Bei sonnig-heißem Erntewetter läuft zur Zeit die letzte Phase der Getreideernte. In den Landkreisen Dahme-Spreewald (LDS), Oberspreewald Lausitz (OSL) und Elbe-Elster (EE) ist die Ernte der Wintergerste bereits zu 100% abgeschlossen.

 

Beim Winterroggen sind in LDS inzwischen 85,8% geschafft, der Winterweizen liegt bei 63,8%. In OSL und EE wurde der Roggen mittlerweile zu über 98% geerntet. Beim Weizen sind es in OSL 93,4% und in EE 82,3%.

 

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit  musste in diesem Jahr die Getreideernte bereits sehr frühzeitig beginnen. Wetterbedingt sind viele Landwirtschaftsbetriebe mit entsprechend niedrigen Erträgen konfrontiert.

 

Erweiterte Vorstandssitzung in Görlsdorf

(18.07.2018)

Am 18.07.2018 fand eine erweiterte Vorstandssitzung unseres Verbandes mit Minister Jörg Vogelsänger und Vertetern der Landwirtschaftsämter im Milchgut Görlsdorf statt. Geschäftsführer Joachim Klindworth gab einen Überblick zu ersten Erfahrungen im hochmodernen Melkhaus und Stall. Informationen aus dem Landwirtschaftsministerium sowie aktuelle Probleme im Verbandsgebiet standen ebenfalls zur Diskussion.

 

Über eine Live-Kamera und die großen Fenster des Versammlungsraums konnte man einen Blick auf den vollautomatischen Melkprozess im Melkkarussell werfen. Bis zu 56 Kühe haben hier Platz. Persönlich stellte Geschäftsführer Joachim Klindworth erste Erfahrungen und die Vorteile für Tiere und Mitarbeiter vor. Über eine Kombination aus Bilderkennung und Lernalgorithmus setzt der Melkroboter das Melkzeug eigenständig an. Auf diese Weise können sich Mitarbeiter auf die Überwachung der Abläufe und die Tiergesundheit konzentrieren. Im hochmodernen Melkhaus und dem geräumigen Stall ist das Prinzip "Luft, Licht, Bewegung" vorbildlich umgesetzt.

 

Im Anschluss lieferte Minister Vogelsänger aktuelle Informationen aus dem Brandenburger Landwirtschaftsministerium und stellte sich der Problemdiskussion.  Insbesondere beim Thema Dürre, Düngeverordnung und dem Dauerbrenner Wolf kam es zu kritischen Nachfragen seitens der Vorstandsmitglieder. Darüber hinaus gab es hilfreiche Hinweise der Landwirte zur geänderten Kulisse benachteiligter Gebiete, Vorschläge zur Vereinfachung des web-basierten Agrarförderprogramms, besseren Absicherung von Risiken sowie stärkeren Förderung von Jung- und Lehrimkern.

Foto zur Meldung: Erweiterte Vorstandssitzung in Görlsdorf
Foto: Minister Voggelsänger auf der erweiterten Vorstandssitzung in Görlsdorf

Erfrischung für Blühstreifen, Brachen & Co

(16.07.2018)

Es war schon fast zu spät, doch die Regenfälle der letzen Woche haben Blühflachen in Südbrandenburg sichtlich gut getan und für einen kleinen Wachstums-Kick bienenfreundlicher Pflanzen gesorgt. Auf dem Blühstreifen am Cahnsdorfer Fließ, der bereits Ende April im Rahmen der Aktion "Luckau summt" angelegt wurde, zeigen sich nach einigen witterungsbedingten Anlaufschwierigkeiten, endlich deutliche Ergebnisse. Mittlerweile haben auch Bienen von Imker Andreas Petschick aus Schollen auf dem 200 Meter langen Streifen ihr Quartier bezogen.

 

Auch andernorts ist deutlich zu sehen, wie es blüht und summt. Auf begrünten Brachflächen der Landwirtschafts-GmbH Finsterwalde blüht zur Zeit eine farbenfrohe Mischung aus Phacelia und Buchweizen und bietet Bienen und Hummeln reichlich Nahrung.

 

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Foto: Blühstreifen am Cahnsdorfer Fließ in Luckau

Erfahrungsaustausch von Betrieben mit Saisonarbeitskräften

(03.07.2018)

Betriebe mit ausländischen Saisonarbeitnehmern sind zunehmend mit Arbeitnehmerüberlassungsverträgen, Bürokratielast und Gewerkschaftern konfrontiert, die unerlaubt Betriebe aufsuchen. Unter Begleitung der Sozialreferentin RAin Kathrin Brösicke haben wir zu diesem Thema am 02. Juli 2018 einen Erfahrungsaustausch einberufen.

 

Während der Diskussion zwischen den Betrieben, die von 10 bis über 500 Saisonkräfte beschäftigen, wurde deutlich, dass Gesetze und Verordnungen in Teilen praxisfern sind und erheblichen Nachbesserungsbedarf aufweisen.


Zusätzlich erschweren zahlreiche Änderungen die Beschaffung und Anstellung polnischer und rumänischer Saisonkräfte. Bei den kurzfristigen Beschäftigungen wird im nächsten Jahr die 70-Tage-Regelung wieder außer Kraft gesetzt. Arbeitskräfte, die länger als 2 Monate im Jahr beschäftigt werden, sind demnach sozialversicherungspflichtig und müssen höhere Abzüge in Kauf nehmen.

 

Foto zur Meldung: Erfahrungsaustausch von Betrieben mit Saisonarbeitskräften
Foto: Erfahrungsaustausch von Betrieben mit Saisonarbeitskräften

Agrargenossenschaft "Unterspreewald" in Dürrenhofe erntet die Wintergerste

(02.07.2018)

Die Landwirte in unserer Region erwartet eine Ernte mit unterschiedlichen Erträgen und voraussichtlich erheblichen Qualitätseinbußen, da die bisher gefallenen Niederschläge von Ort zu Ort sehr unterschiedlich ausfielen. In der Agrargenossenschaft Unterspreewald wurden 15 Prozent weniger Wintergerste geerntet als im Durchschnitt.

 

 

Hier ein Video von der Getreideernte:

Foto zur Meldung: Agrargenossenschaft "Unterspreewald" in Dürrenhofe erntet die Wintergerste
Foto: Mähdrescher

Deutscher Bauerntag 2018

(29.06.2018)

Vom 27. bis 28. Juni 2018 fand der diesjährige Deutsche Bauerntag mit 610 Delgierten in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden statt. Brandenburg war mit einer starken Delegation von über vierzig Personen vertreten.

 

Neben Bauernpräsident Joachim Rukwied sowie dem  Ministerpräsidenten des Landes Hessen, Volker Bouffier, richtete auch Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner das Wort an die Teilnehmer.

 

Die auf dem Bauerntag beschlossene „Wiesbadener Erklärung“ fordert vor allem ein stabiles EU-Agrarbudget sowie einen Abbau der Bürokratie. Dies soll u.a. durch eine Fokussierung der EU auf die Überwachung von Kernpunkten und mehr Flexibilität bzw. Freiräume bei Antrags- und Kontrollverfahren für die Mitgliedsstaaten erreicht werden.

Foto zur Meldung: Deutscher Bauerntag 2018
Foto: Bundeslandwirtschaftministerin Julia Klöckner

Lindenauer Landfrauen sammeln Getreide

(26.06.2018)

So zeitig, wie noch nie haben die Lindenauer Landfrauen die Wintergerste in der Flur von Großkmehlen für ihre Erntekrone geschnitten. Die Hitze der letzten Wochen hat in den Getreidebeständen in der Lausitz sichtbare Spuren hinterlassen. Der Drusch hat bereits begonnen. In Abstimmung mit der Agrargenossenschaft Frauendorf werden wie seit Jahren geeignete Ähren und Rispen ausgewählt. Seit 21 Jahren pflegen die Lindenauer nun schon diese Tradition und werden erneut beim Landeserntefest am 8.9.2018 in Neuzelle ihre Krone im Wettbewerb präsentieren. Sie entsteht wieder in Gemeinschaft vieler Helfer. Das reicht vom nur für diesen Zweck angebauten Lein, das Herstellen des Gestells und anderen Arbeiten.

 

Rudolf Kupfer

Foto zur Meldung: Lindenauer Landfrauen sammeln Getreide
Foto: Lindenauer Landfrauen sammeln Getreide

Die wunderbare Welt des Ölleins

(18.06.2018)

Zur Zeit blüht der Öllein im Spreewald auf 225 ha wieder zartblau. Zum traditionellen Medientermin mit Leinanbauern und Ölmüllern lud der Spreewaldverein am Donnerstag, den 14. Juni 2018 in die Brennerei Sellendorf. Nach einer spreewaldtypischen Leinölverkostung mit Pellkartoffeln und Quark als kulinarische Einstimmung ging es gemeinsam mit Annette Diebow, Geschäftsführerin des Gastgeberbetriebes, zu einem Ausflug ins blühende Feld.

 

Auf insgesamt 50 ha baut Sellendorf Öllein aktuell an. Im Gespräch mit anderen Kollegen wurde deutlich, dass Leinanbauer im Spreewald vor ähnlichen Herausforderung stehen. So ist ein häufiger Engpass die Aufbereitung der Ernte in einer Qualität,die zur Weiterverbeitung in den Ölmühlen benötigt wird. Denn noch bevor das beliebte Spreewälder Leinöl  entstehen kann, müssen die Körner nach dem Drusch zunächst noch sorgfältig gereinigt werden, bevor sie im letzten Verarbeitungsschritt in einem besonders schonenden Verfahren kalt gepresst werden. Am Ende steht schließlich ein regionales Qualitätsprodukt, das sich großer Beliebtheit erfreut.

Foto zur Meldung: Die wunderbare Welt des Ölleins
Foto: Vor einem Ölleinfeld der Brennerei Sellendorf

Spreewälder Gurkenernte 2018 gestartet

(15.06.2018)

Der berühmtesten Gurke der Welt geht es an den Kragen. Auf kürzestem Wege wandert sie derzeit von 560 ha Feld ins Gurkenglas. Für den reibungslosen Ablauf sorgen 2.700 Beschäftige im Anbau und 550 in der Verarbeitung.

 

Zum offiziellen Erntestart am 14. Juni 2018 hatte der Spreewaldverein gemeinsam mit dem diesjährigen Gastgeber Heinz-Peter Frehn zur Pressekonferenz auf ein Gurkenfeld des Biohofs Schöneiche geladen.  Als einziger Betrieb in der Region betreibt der Biohof Schöneiche auf rund 50 ha ökologischen Gurkenanbau. Bio-Gurken aus dem Spreewald sind damit ein Nischenprodukt. Die Erträge liegen nur bei etwa 50% im Verlgeich zum konventionellen Anbau.

 

Gurkenbauern, Medien und Gäste diskutierten die Herausforderungen der diesjährigen Erntesison. Dazu zählt in diesem Jahr vor allem das warme Wetter, das zu einer rasanten Entwicklung der Gurkenbestände und einem zeitigen Erntebeginn führte. Aber auch Sorgen um die weiter schwindende Wirtschaftlichkeit bei der handarbeitsintensiven Gurkenernte wurden thematisiert. In einem Hektar Gurken stecken rund 3.000 Arbeitsstunden. Jedoch können bei höheren Löhnen für Erntehelfer zugleich kaum höhere Produktpreise am Markt realisiert werden. Nach Meinung vieler Experten wird sich das Angebot künftig verknappen und damit die Zukunft der Spreewaldgurke  verstärkt im Premiumsegment liegen: Ein Qualitätsprodukt mit Herkunftsgarantie, das seinen Wert hat.

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Foto: Erntestart 2018 der Spreewälder Gurke beim Biohof Schöneiche

Landrat Siegurd Heinze zu Gast in Ressen-Lindchen

(14.06.2018)

Gastgeber des diesjährigen Landratsbesuches im Landkreis Oberspreewald-Lausitz waren Geschäftsführer Martin Schultze und Gabi Kloas vom Landwirtschaftsbetrieb Ressen-Lindchen. Beim Besuch von Landrat Siegurd Heinze am Mittwoch, den 13. Juni 2018 standen neben einer Führung durch den Hofladen in Lindchen, die Besichtigung von Rekultivierungsflächen und eine Diskussionrunde auf dem Programm.

 

Mit einer Bewirtschaftungsfläche von 1.500 ha, klassischem Ackerbau, Milchproduktion, einem Bauernhofladen aber auch der Rekultivierung ehemaliger Tagebauflächen verfolgt der Betrieb bewusst eine Strategie der Vielfalt und Diversifizierung. Neben Kartoffeln und Mohrrüben, die direkt vermarktet werden, zählen zu den Hauptanbaukulturen Raps, Weizen, Gerste, Lupinen und Erbsen. Die 150 Milchkühe werden mit heimischem, gentechnikfreiem Futter versorgt. Statt Soja kommen Erbsen und Lupinen zum Einsatz.

 

Ein gutes Beispiel für aktiven Naturschutz besichtigten die Teilnehmer in umittelbarer Nachbarschaft zum Gut Geisendorf. Auf dem Gelände des einstigen Ortes Geisendorf hat der Betrieb in mühevoller Handarbeit auf den kargen Böden u.a. wieder Wildkräuter angepflanzt.

 

In der anschließenden Diskussionsrunde mit Vertretern der Kreisbehörden und anderen Landwirtschaftskollegen ging es insbesondere um die erschwerten Grundwasserbedingungen für die Landwirtschaft infolge des Bergbaus, die Bedeutung der B169 und die Direktvermarkung in der Region. In diesem Zusammenhang unterstrich Martin Schultze vor allem die Wichtigkeit und zugleich die soziale Verantwortung der wirtschaftenden Betriebe für die Region.

 

Beim Thema Präventionsmaßnahmen gegen die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) informierte das Veterinäramt über die Freischaltung einer ASP-Hotline*. Nach Aussagen des Veterinäramtsleiters Jörg Wachtel sei zudem die Entschädigung des Landkreises in Höhe von 20,- Euro pro erlegtem Wildschwein und die zusätzliche Abschussprämie des Landes in Höhe von 50,- Euro für geschossene Tiere über der Jagdstrecke des Vorjahres gut angenommen worden.


Die ASP-Hotline des Landkreises OSL:
Unter der Rufnummer (03573) 8704400 können täglich von 7.00 bis 22.00 Uhr tote Wildschweine gemeldet werden.

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Foto: Rekultivierungsflächen am Rande des Gutes Geisendorf

Brandenburger Landpartie: Landwirtschaftsbetriebe öffnen ihre Tore

(11.06.2018)

Bei bestem Wetter zog es zahlreiche Besucher am 09. und 10.06.2018 zur 24. Brandenburger Landpartie hinaus auf's Land. Ausrichter der Eröffnungsveranstaltungen der Landkreise Oberspreewald Lausitz und Dahme-Spreewald waren die Weinbau GbR Wobar in Großräschen (OSL) und die Agrargenossenschaft Unterspreewald in Dürrenofe (LDS). Von traditionell bis hochmodern gab es unter dem Motto "Entdecken-Erleben-Genießen" Landwirtschaft zum Anfassen für Groß und Klein.

 

Mit Traktoren, Traditionen und vielem mehr lockte auch der Angerhof Bischdorf und der Landwirtschaftsbetrieb Thomas Domin in Peickwitz. Im Landkreis Elbe-Elster hielt der Spargelbaubetrieb Sallgast jede Menge musikalische und kulinarische Highlights mit Blasmusik, Spargel und Erdbeeren zum Hoffest für seine Gäste bereit. In Dahme-Spreewald waren der Spreewalhof Niewitz u.a. mit dem traditionellen Erdbeerlauf, Erdbeeren zum Selbstpflücken und Infos zur Arbeit der Landwirte mit von der Partie. Im Höllberghof in Langengraussau konnten Besucher in die Vergangenheit eintauchen und das Landleben früherer Zeiten sowie alte bäuerliche Traditionen entdecken.

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Foto: Landpartie-Eröffnung in der Agrargenossenschaft Unterspreewald

Tag der Milch auf dem Kinderbauernhof Gussow

(04.06.2018)

Insgesamt 240 Kita- und Grundschulkinder haben zum Internationalen Tag der Milch einen lehr- und abwechslungsreichen Aktionstag auf dem Kinderbauernhof Gussow verbracht. An unterschiedlichen Stationen rund um das Thema Milch konnten sie am Freitag, den 01. Juni 2018 die Vielseitigkeit von Milch selbst erfahren und ausprobieren. Tatkräftig unterstützt wurde die Aktion auch in diesem Jahr wieder vom Landesbauernverband Brandenburg, dem Landfrauenverband Niederlausitz und den Mitarbeiterinnen von AGRARaktiv.

 

Dass Milch ein wahres Multitalent und Verwandlungskünstler zugleich ist, davon konnten sich die Kinder u.a. an den Stationen "Futter", "Milchquizz", "Gesunde Ernährung", "Milchverkostung", "Milchshakes selbst mixen" und "Buttern" persönlilch überzeugen. Wie man beispielsweise mit etwas Ausdauer und Geduld Sahne kinderleicht in Butter verwandelt, zeigten die Land- und Butterfrauen aus den unterschiedlichen Ortsgruppen des Landfrauenverbands Niederlausitz.

 

Ein gut organisierter Zeitplan sorgte dafür, dass bis Mittag alle Stationen durchlaufen wurden.  Neu war in diesem Jahr die Einbeziehung der ehemaligen Milchviehanlage der Dubrower Agrargesellschaft, die von den Kindern mit einem Traktorshuttle erreicht wurd.

Foto zur Meldung: Tag der Milch auf dem Kinderbauernhof Gussow
Foto: Niederlausitzer Landfrauen zeigen, wie aus Sahne Butter gemacht wird.

Sallgast ist Gastgeber des Landratsbesuchs Elbe-Elster

(01.06.2018)

Unser traditioneller Landratsbesuch im Landkreis Elbe-Elster fand in diesem Jahr in der Spargelbau GmbH in Sallgast statt. Gastgeber Eckhard Kuhl führte am Donnerstag, den 31. Mai 2018 u.a. durch Hofladen, Spargelsortierung und -schälung. Bei frischem Spargel aus eigener Produktion wurden in der anschließenden Diskussionsrunde aktuelle Themen wie die Entwicklung der Direktvermarktung, Mitarbeitergewinnung und Breitbandversorgung auf dem Land sowie aktuelle  Kontrollverfahren  kritisch diskutiert.

 

Zum ersten Mal musste der Landratsbesuch ohne den Landrat Christian Heinrich-Jaschinski stattfinden, der aus terminlichen Gründen seine Teilnahme kurzfristig absagen musste. Mit Vertretern des Landkreises, Kommunen und Kreistagsabgeordneten wurden eine Reihe wichtiger Punkte behandelt. Wie bereits im Vorjahr waren Probleme bei der Einhaltung notwendiger Lichtraumprofile auf kommunalen Straßen erneut Thema.

 

Weitere Schwerpunkte waren die Mengenentwicklung und der zunehmende Preisdruck bei der Spargelvermarktung, die Situation hinsichtlich Mitarbeitergewinnung und der Ausgestaltung von Arbeitsverträgen, aktuelle Kontrollverfahren, die ausstehende Auszahlung der KULAP-Prämien aber auch die mangelnde Breitbandversorgung im ländlichen Raum. Im Hinblick auf Präventionsmaßnahmen zur Afrikanischen Schweinepest wurden ferner derzeit fehlende Anreize des Kreises zur Bejagung von Schwarzwild kritisiert.

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Foto: Besuch in der Spargelbau GmbH Sallgast

Vorstandssitzumg Mai 2018

(31.05.2018)

Die Auswertung der Schulungssaison 2017/2018 bildete einen der Schwerpunkte der Vorstandssitzung am Mittwoch, den 30. Mai 2018 in Luckau.  Demnach führte unser Verband von November 2017 bis April 2018 achtzehn Winterschulungen und  zwei ganztägige Informationsseminare mit insgesamt 814 Teilnehmern durch.  In diesem Zeitraum gab es nahezu jede Woche eine Schulung, an der im Schnitt 41 Mitglieder zu den unterschiedlichsten Themen teilnahmen. Bei der Planung der Weiterbildungsangebote für das kommende Winterhalbjahr 2018/2019 gilt es nun erneut aktuelle und relevante Themen für unsere Mitglieder anzubieten.

 

Neben der Auswertung der letzten LBV-Präsidiumssitzung und der agrarpolitischen Situation, gab es Informationen zu öffentlichkeitswirksamen Aktionen des Verbandes zum Thema Artenvielfalt in den Monaten April/Mai sowie aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiet der Breitbanderschließung über Mobilfunk.

Foto zur Meldung: Vorstandssitzumg Mai 2018
Foto: Vorstandsitzung am 30.05.2018

Ausbildungsmesse Vocatium 2018 in Cottbus

(28.05.2018)

In der Lausitz-Arena Cottbus öffnete am 23. und 24. Mai 2018 die Fachmesse für Ausbildung+Studium „Vocatium Lausitz/Niederschlesien“ ihre Tore. Knapp 900 Schülerinnen und Schüler hatten dort Gelegenheit, sich bei 33 Ausstellern der Region über ganz unterschiedliche Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren.

 

Jeder von ihnen hatte dazu vorab vier Termine bei seinen Wunschunternehmen vereinbart. Ergänzt wurde das Angebot um ein Schüler-Talentecamp mit Workshops und Vorträgen. Auch am Stand des Bauernverbandes Südbrandenburg e. V. hatten sich an den beiden Tagen Besucher angemeldet. Besonders stark nachgefragt wurden die Ausbildungsberufe des Landwirtes und des Tierwirtes. Einige der Interessenten würden gern in einem Freiwilligen ökologischen Jahr ausprobieren, was hinter dem Studien- und Berufswunsch steckt.

Foto zur Meldung: Ausbildungsmesse Vocatium 2018 in Cottbus
Foto: Informationen zu Grünen Berufen auf der Vocatium 2018 in Cottbus

Neue Blühflächen in der Grundschule Rosa Luxemburg

(22.05.2018)

Unsere Aktion "Luckau summt" geht weiter! Neben der Stadt Luckau beteiligt sich nun auch die Grundschule Rosa Luxemburg an der Gemeinschaftsaktion zum Erhalt von Bienen und anderen nützlichen Insekten. Eine bunte Blühmischung aus 34 bienenfreundlichen Arten säten 29 Erstklässler unter fachmännischer Anleitung am Dienstag, den 22. Mai 2018 in ihrem Schulgarten an.  Einblicke in die Welt der Bienen und Gelegenheit, die fleißigen Nützlinge ganz aus der Nähe zu beäugen, bot Imker Andreas Petschick aus Schollen. Nach getaner Arbeit sorgte er passend zum Thema mit einem  "Biene-Maja-Ständchen" für eine musikalische Belohnung .

 

Wie wichtig Bienen und Nützlinge für uns sind und dass wir alle gemeinsam etwas für ihren Erhalt tun können, betonte unsere Geschäftsführerin Carmen Lorenz bei der gemeinsamen Aktion, für die eigens eine Unterrichtsstunde zur Verfügung gestellt wurde. Besonderer Dank gilt der Schulleiterin Frau Sander und Lehrerin Katharina Deutschmann für ihr Engagement und die Sensibilisierung bei diesem nicht nur für die Landwirtschaft sehr wichtigen Thema. Bei der Vorbereitung der Flächen im Schulgarten erhielten wir darüber hinaus tatkräftige Unterstützung von Landwirt Joachim Klindworth aus Görlsdorf.

 

Hintergrundinformation:

LUCKAU SUMMT ist ein Gemeinschaftsprojekt des Bauernverbandes Südbrandenburg und der Stadt Luckau zum Erhalt und zur Förderung der Artenvielfalt von Bienen und anderen nützlichen Insekten. Mitmachen können Landwirte, Imker, Kommunen, Schulen und Privatleute. Durch das Anlegen von Blühflächen oder dem Anbau bienenfreundlicher Kulturen helfen sie mit, dass Bienen und andere Nützlinge ausreichend Nahrung finden.

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Foto zur Meldung: Neue Blühflächen in der Grundschule Rosa Luxemburg
Foto: Eine neue Blühfläche im Schulgarten entsteht.

Neues Vorstandsmitglied in Großräschen gewählt

(17.05.2018)

Bei den Vorstandswahlen während der Mitgliederversammlung des Fördervereins für das Haus der Landwirtschaft und den Großräschener Weinbau am Mittwoch, den 16. Mai 2018 wurde Mario Weber als neuer Vorsitzender gewählt. Er übernimmt damit den Staffelstab vom langjährigen Vorsitzenden Hans-Joachim Kupz.

 

Wir bedanken uns beim scheidenden Vorsitzenden für sein großes Engagement seit Gründung des Vereines und wünschem dem dem Vorstand weiterhin viel Erfolg in der Vereinsarbeit.

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Foto: Mario Weber (r.) und Hans-Joachim Kupz (l.)

Erster Imkerstammtisch in Schöneiche

(14.05.2018)

Erster Imkerstammtisch in Schöneiche als Auftakt für jährliche Arbeitsgespräche - Einen Austausch darüber, was Imker und Landwirte bewegt und wie wir Dinge gemeinsam besser machen können, wollten wir in einer ersten Runde mit Vertretern der Imkerverbände und ökologisch sowie konventionell wirtschaftenden Landwirten anstoßen. Gastgeber Heinz-Peter Frehn hatte aus diesem Anlass zu einer Rundfahrt durch seine Stachelbeer- und Aroniaplantagen geladen, auf denen derzeit 140 Bienenvölker stehen. Ein sehr aufschlussreicher und konstruktiver Abend, der das Verständnis füreinander befördert hat und von dem beide Seiten profitiert haben.

FAZIT:

Nur mit einem gegenseitigen Austausch können wir einen noch größeren Beitrag für eine bessere Bienentracht im Sommer und Herbst in der Feldflur leisten und den Insektenschwund aufhalten. Auch in der Bevölkerung muss ein Umdenken im täglichen Leben stattfinden, denn jeder einzelne kann einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leisten.

Foto zur Meldung: Erster Imkerstammtisch in Schöneiche
Foto: Beratung mit Imkern

Auftaktveranstaltung Pilotprojekt "AUKM-Agroforst" in Peickwitz

(07.05.2018)

Für ein Vorreiterprojekt in Sachen Nachhaltigkeit übergab Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger höchstpersönlich am Mittwoch, den  02. Mai 2018 einen Fördermittelbescheid in Höhe von 47.223,29 Euro an Landwirt Thomas Domin in Peickwitz.

 

Bereits 2015 begann Domin erstmalig damit, Gehölzstreifen auf seinen Ackerschlägen anzulegen, insbesondere um die Flächen vor Winderosion zu schützen. Ziel des neuen 2-jährigen Pilotvorhabens ist es, durch die Kombination unterschiedlicher Gehölze und Blühstreifen die Artenvielfalt in Feld und Flur weiter zu erhöhen sowie Agroforst-Systeme als eigene Agrarumweltmaßnahme zu etablieren und damit die Akzeptanz von Agroforst in der Landwirtschaft zu stärken. Neben weiteren Landwirtschaftsbetrieben, dem Landesbauernverband Brandenburg und dem Bauernverband Südbrandenburg zählen auch der Gewässerverband Kleine Elster Pulsnitz, die BTU-Cottbus-Senftenberg und der NABU Brandenburg zu den beteiligten Projektpartnern.

 

Zur Auftaktveranstaltung nach Peickwitz waren u.a. Vertreter des Landkreises und der Kommunen aber auch der Landtagsabgeordnete Wolfgang Roick und die Landtagsabgeordnete Anke Schwarzenberg gekommen.

 

Bei seiner Ansprache zeigte sich Minister Jörg Vogelsänger optimistisch, dass das Ziel einer breiteren Akzeptanz und besseren Fördermöglichkeiten für Agroforst durch das Projekt in greifbare Nähe rücke. "Der Zeitpunkt ist ideal - ab 2021 steht eine neue Förderperiode an", so Vogelsänger, die es nun vorzubereiten gelte.

 

Marcel Ludewig, Geschäftsführer des Gewässerverbandes Kleine Elster Pulsnitz, ging in seinem Statement vor allem auf die Vorteile bei Gewässerschutz und Gewässerunterhaltung ein. "Eine gezielte Anordnung von Gehölzen in den Gewässerrandstreifen trägt zur Reduzierung von Nährstoffen im Grundwasser bei." Im  Erhalt wertvoller Habitatstrukturen und dem Schutz der Oberflächengewässer vor Sedimenteintrag infolge von Flächenerosion sieht Ludewig weitere wichtige Argumente. 

 

Christiane Schröder, Geschäftsführerin des NABU Brandenburg, verspricht sich vor allem Vorteile durch eine höhere Biodiversität auf dem Acker und längeren Umtriebszeiten für Gehölze. "Wir setzen auf mehr Wertholz durch längere Standzeitzeiten, stärkeren Artenreichtum und weniger Bürokratie." Laut Schröder könne durch eine flexible und vielfältige Ausgestaltung von Agroforst-Systemen insgesamt viel Positives für Landwirte, Natur und Erholungssuchende gleichermaßen erreicht werden.

 

Heiko Terno unterstrich vor allem neue Chancen, die sich nach seiner Auffassung durch die Verbindung von Sträuchern, Bäumen und klassischen Ackerkulturen für Landwirte künftig eröffnen. "Agroforst kann einen wichtigen Beitrag leisten, den Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemitteln langfristig zu reduzieren und die Ertragssicherheit gerade in standörtlich und klimatisch benachteiligten Gebieten zu verbessern", so Terno.

 

Abschließend setzte Minister Vogelsänger starke Hoffnungen in die Zusammenarbeit der Beteiligten: "Wenn Bauernverband und NABU hier gemeinsam etwas für die Nachhaltigkeit unternehmen, dann muss das doch gut werden!"

Foto zur Meldung: Auftaktveranstaltung Pilotprojekt "AUKM-Agroforst" in Peickwitz
Foto: Übergabe des Fördermittelbescheids an Landwirt Thomas Domin durch Minister Vogelsänger

"LUCKAU SUMMT" auf 24. Niederlausitzer Leistungsschau gestartet

(02.05.2018)

Zur Eröffnung der diesjährigen Leistungsschau in Luckau startete das Gemeinschaftsprojekt "LUCKAU SUMMT" unseres Verbandes mit der Stadt Luckau zum Erhalt von Bienen und anderen nützlichen Insekten.

 

Die ersten Meter eines insgesamt 200m langen Blühstreifens säten Bürgermeister Gerald Lehmann und Schirmherrin Dr. Carolin Schilde, Staatsekretärin im Brandenburger Landwirtschaftsministerium, gemeinsam mit dem Minister für Justiz, Europa und Verbraucherschutz, Stefan Ludwig, sowie Vorstandsmitglied Heiko Terno an. Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei u.a. durch die Landtagsabgeordnete Sylvia Lehmann und die Brandenburger Erntekönigin Sarah Rodig. Auch an fleißige Honigbienen direkt vor Ort wurde gedacht: Sobald sich die ersten Blüten zeigen, werden Bienen von Imker Andreas Petschick am Blühstreifen entlang des Cahnsdorfer Fließes in einem bunt bemalten Bienenkasten Einzug halten.

 

Knapp 200 Tütchen mit bienenfreundlichen Blühmischungen für den heimischen Garten verteilten wir innerhalb der beiden Messetage an unserem Stand auf dem Bauernmarkt an interessierte Messebesucher, die unsere Aktion mit dem Anlegen einer eigenen Blühfläche zu Hause unterstützen. Auch Tipps und Anregungen zur Gestaltung eines Balkons oder Gartens mit bienenfreundlichen Pflanzen wurden gerne ausgetauscht.

 

Fachmännische Auskunft zur Imkerei gaben die Mitarbeiterinnen des Kinderbauernhofs Gussow und Imker Andreas Petschick, der neben seinem Bienenkasten auch unterschiedliche Honigsorten zur Verkostung bereithielt.

 

Ein echter Hingucker war der "gläserne Bauernhof" von Thomas Domin aus Peickwitz. Anhand eines Modells, das nicht nur bei Kindern für große Augen sorgte, präsentierte er die Nutzung von Agroforst-Systemen in der Landwirtschaft und erläuterte ökologische und ökonomische Vorteile dieser besonderen Art der Landnutzung.

 

Für die jungen Besucher gab es neben dem beliebten Glücksrad in diesem Jahr auch ein Bienenpuzzle, Duftproben, Pappel-Mikado u.v.m., die das bunte Angebot abrundeten.

 

Hintergrundinformation:

LUCKAU SUMMT ist ein Gemeinschaftsprojekt des Bauernverbandes Südbrandenburg und der Stadt Luckau zum Erhalt und zur Förderung der Artenvielfalt von Bienen und anderen nützlichen Insekten. Mitmachen können Landwirte, Imker, Kommunen, Schulen und Privatleute. Durch das Anlegen von Blühflächen oder dem Anbau bienenfreundlicher Kulturen helfen sie mit, dass Bienen und andere Nützlinge ausreichend Nahrung finden.

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Foto: Ansäen der ersten Meter des 200m langen Blühstreifens entläng des Cahnsdorfer Fließes

Sicherer und stressarmer Umgang mit Rindern

(25.04.2018)

22  Milch- und Mutterkuhhalter nahmen an der Informationsveranstaltung zum sicheren und stressarmen Umgang mit Rindern am Dienstag, den 24. April 2018 in der Agrargenossenschaft Unterspreewald in Dürrenhofe teil.

 

In einem Einführungsteil ging Referentin Maria Belka von der SVLFG zunächst auf Wahrnehmung, Verhalten und Kommunkation von Rindern und die Grundprinzipien der Mensch-Tier-Beziehung ein. Im Anschluss erläuterete sie Grundlagen und Handlings-Techniken des Low-Stress-Stockmanship.

 

Praktische Übungen am Nachmittag zum Behandeln, Treiben und Verladen der Tiere und speziell zum Umgang mit Kälbern rundeten die Veranstaltung ab.

 

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Foto: Praktische Übungen zum sicheren und stressfreien Umgang mit Rindern

Studenten schnuppern Praxisluft in Gussow

(19.04.2018)

Studenten des Thaer-Instituts für Agrar- und Gartenbauwissenschaften an der Berliner Humboldt-Universität besuchten am Mittwoch, den 18. April 2018 die Dubrower Agrargesellschaft und den Kinderbauernhof Gussow.

Gemeinsam mit Volker Manzke und Holger Jonas diskutierten sie neben Unterschieden zwischen ökologischen und konventionellen Anbau- und Bewirtschaftungsmethoden auch Fruchtfolgestrategien und Haltungsbedingungen sowie Fragen der Vermarktung, Fachkräftesicherung und Öffentlichkeitsarbeit. 

 

Im Gespräch zeigte sich auch schnell die große Bandbreite an persönlichen Neigungen und Affinitäten sowie das hohe Bewusstsein der jungen Leute für hochwertige Lebensmittel und gute Ernährung. Themen wie modernes Precision Farming waren dabei ebenso von Interesse wie alte Getreidesorten und Nutztierrassen.

 

Und es wurde nicht nur geredet, sondern auch praktisch ausprobiert. Ein Besuch des Bienengartens unter dem wachsamen Auge einer fachkundigen Imkerin stand ebenso auf dem abwechslungsreichen Tagesprogramm,  wie die Besichtigung der rund 200 Mutterkühe des Betriebes, die ganzjährig auf der Weide stehen. Ein technisches Highlight der besonderen Art gab es zum Abschluss: Erfahrene Traktoristen demonstrierten einen Teil der mechanischen Bodenbearbeitungsgeräte wie Pflug, Striegel, Grubber, Quecken-Killer und Sternrollhacke und animierten zum Mitmachen. Einige Studenten ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen und trauten sich, die Maschinen gleich selbst auf dem Acker auszuprobieren.

Foto zur Meldung: Studenten schnuppern Praxisluft in Gussow
Foto: Gemeinsame Feldbegehung

Winterschulung für Direktvermarkter

(18.04.2018)

Produkte direkt vom Bauern sind gefragt, doch was gibt es beim eigenen Hofladen Wichtiges zu beachten? Bei unserer Winterschulung für Direktvermarkter informierten sich rund 18 Teilnehmer über Aspekte der Gewerblichkeit, wichtige Hygieneanforderungen und Unterstützungsmöglichkeiten im Rahmen der Vermarktung.

 

Die drei Referentinnen unserer vorletzten Schulung vor der Sommerpause waren Ilona Seehaus (Freund & Partner Steuerberatungsgesellschaft), Frau Dr. Koglin (Sachgebietsleiterin Lebensmittelüberwachung beim Landkreis LDS) und Kristin Mäurer (Fachbereichsleiterein Agrar- und Ernährungswirtschaft bei pro Agro e.V.).

 

Foto zur Meldung: Winterschulung für Direktvermarkter
Foto: Teilnehmer der Winterschulung für Direktvermarkter

Staatssekretär Stübgen zu Gast in Bischdorf und Bronkow

(13.04.2018)

Am Donnerstag, den 12.04.2018 besuchte Michael Stübgen, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) den Angerhof Bischdorf und die Landboden Bronkow Agrar GmbH.

 

In einer Diskussionsrunde mit OSL-Landrat Siegurd Heinze, dem Spreewaldverein und Landwirten aus der Region informierte sich Stübgen über landwirtschaftliche Anliegen und die Wirksamkeit von Förderprogrammen. Dabei ging es neben dem Erhalt der EU-Direktzahlungen und die Perspektiven der LEADER-Programme, auch um das Thema Tierwohl, die strafrechtliche Ahndung von Stalleinbrüchen, die Sicherung landwirtschaftlicher Flächen für regional ansässige Landwirte sowie um Möglichkeiten zur Absicherung witterungsbedingter Ertragsausfälle.

 

Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Bewertung der momentanen Vorkehrungen gegen eine Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest aus Sicht der Tierhalter und des Veterinäramtes.

 

Bei der erst kürzlich vom Bundesverfassungsgericht gekippten Regelung zur Grundsteuer konnte Stübgen Entwarnung geben.  Landwirtschaftliche Flächen seien von dem Urteil derzeit nicht betroffen. Die entsprechenden Regelungen müssten vielmehr einer gesonderten Prüfung unterzogen werden. Eine höhere Grundsteuerbelastung für Landwirte sei nicht beabsichtigt.

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Foto: Staatssekretär Stübgen im Gespräch mit Rainer Wendland

Winterschulung "Digitales Büro"

(12.04.2018)

Um Anforderungen bei Management, Aufbewahrung und Archivierung von Dokumenten drehte sich unsere Winterschulung "Digitales Büro" am Mittwoch, den 11. April 2018 in Luckau.

 

Referent Stefan Weimann erläuterte vor rund 30 Teilnehmern u.a. mögliche Stolperfallen bei E-Rechnungen und Voraussetzungen, unter denen Papierbelege durch eingescannte Dokumente ersetzt werden können. Auch über Möglichkeiten zur revisionssicheren Aufbewahrung im Sinne der Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD) wurden eingehend informiert.

 

Foto zur Meldung: Winterschulung "Digitales Büro"
Foto: Teilnehmer der Winterschulung Digitales Büro

Melkwettbewerb des Landes Brandenburg

(09.04.2018)

Acht junge Melker im Alter bis 25 Jahre stellten am Landesmelkwettbewerb am 05. April 2018 in der Agrar- und Milchproduktion GbR Platkow ihre Melkfähigkeiten und Fachkenntnisse zur Milchviehhaltung unter Beweis. Zu den diesjährigen Teilnehmerinnen aus unserem Verbandsgebiet zählten Maria Marten von der Bauerngenossenschaft Dahme und Sophie Schulze von der Agrargenossenschaft Goßmar.

 

Alle Teilnehmer absolvierten zudem einen theoretischen Test. Anschließend folgte ein praktischer Teil, bei dem die Fähigkeiten auf den Gebieten der Eutergesundheit, der Melkhygiene sowie beim praktischen Melken bewertet wurden. Besonderen Wert letgt die Fachjury dabei auf zügiges Arbeiten und Sauberkeit. 

 

Zur besten Jungmelkerin gekürt wurde die 23-jährige Meisterschülerin Jacqueline Brock  von der Fürstenwalder Agrarprodukte GmbH, die sich mit 153 von 160 möglichen Punkten an die Spitze setzen konnte. Den zweiten Platz errang Sarah Marschner, der dritte Platz ging an Marleen von Podbrielski. Die drei bestplatzierten Melkerinnen qualifizieren sich zugleich für die Teilnahme am Bundesmelkwettbewerb, der vom 22. bis 26. April in Niedersachsen stattfindet.

 

Der Landesmelkwettbewerb wurde gefördert durch das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL) und unterstützt vom Landeskontrollverband Berlin-Brandenburg, der RBB Rinderproduktion Berlin-Brandenburg GmbH und dem Landesbauernverband Brandenburg e.V.

 

Foto zur Meldung: Melkwettbewerb des Landes Brandenburg
Foto: Teilnehmer des Landesmelkwettbewerbs 2018 in Platkow (Bildautor: LBV)

Winterschulung für Schweinehalter

(05.04.2018)

Informationen zum Brandenburger Tierschutzplan für den Bereich der Schweinehaltung sowie aktuelle Erkenntnisse zum Kupierverzicht erhielten rund 18 Teilnehmer unserer Winterschulung am Mittwoch, den 05. April 2018 in Luckau. Neben Hinweisen zur Umsetzung erläuterten Referent Dr. Simon Harnisch und Dr. Eckhard Meyer den derzeitigen Stand der Forschung und zeigten weiteren Entwicklungsbedarf auf.

 

Von den 131 empfohlenen Maßnahmen des Tierschutzplans beziehen sich 27 auf die Schweinehaltung. Darunter fällt u.a. neben der Förderung und weiteren Entwicklung tierschutzgerechter Haltungsverfahren, der Aufbau von Demonstrationsbetrieben sowie die Einrichtung eines unabhänigen Tiergesundheitsdienstes, der Tierhalter und Tierärzte unterstützt. Dazu wird es eine Bedarfsabfrage unseres Verbandes bei unseren Mitgliedern geben.

 

Mit Blick auf den Kupierverzicht wurde deutlich, dass ein veratnwortungsvoller Ausstieg nur schrittweise erfolgen kann, da das Schwanzbeißen entgegen weitläufiger Meinungen tiefer in den Tieren angelegt ist. Grundvoraussetzung ist ein hoher Gesundheitsstatus der Herden und ein optimales Zusammenwirken verschiedener Faktoren wie Gruppengröße und -zusammensetzung, Fütterung, Genetik, Stallklima und Beschäftigung.

 

Foto zur Meldung: Winterschulung für Schweinehalter
Foto: Winterschulung Schweinehaltung

Winterschulung Betriebsprämie, Greening, Cross Compliance und geobasierter Antrag

(28.03.2018)

Aktuelle Informationen zu Betriebsprämie, Greening, Cross Compliance und dem geobasierten Agrarförderantrag gab es auf unserer Winterschulung am Dienstag, den 27. März 2018 mit 66 Teilnehmern im Landhaus Duben.

 

Neben neuen Werkzeugen stellte Referent Dirk Scheibe verbesserte Dokumentationsoptionen beim Online- Antragsverfahren vor. Zu den künftigen Vereinfachungen gehört unter anderem, dass mit der Umstellung auf den Agrarförderantrag 2018 sämtliche Merkblätter und Anträge zu den Förderprogrammen online enthalten sein werden.

 

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Foto: Referent Dirk Scheibe mit Schulungsteilnehmern

Grünlandtag in Dürrenhofe

(22.03.2018)

Am Dienstag, den 20. März fand unsere erste Informationsveranstaltung mit dem Thema "Grünlandtag in Südbrandenburg" in der Agrargenossenschaft "Unterspreewald" in Dürrenhofe statt.

 

Mehr als 25 Teilnehmer folgten der Einladung und konnten sich so zu den verschiedensten Themen der Grünlandbewirtschaftung, wie z.B. zur standortangepaßten Arten- und Sortenwahl im Futterbau,  zur Nachsaat- und Neuansaat auf dem Grünland oder auch zu Anbautipps der Luzerne sowie zur bedarfsgerechten Düngung des Grünlandes informieren.

 

Zum Abschluss gab es auch noch praktische Tipps zu den mobilen und stationären Einrichtungen der Rinderweide.

 

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Foto: Grünlandtag

11. Landesbauerntag

(21.03.2018)

Auf dem 11. Landesbauerntag in der HVHS Seddiner See wurden aktuelle Fragen diskutiert, darunter der Umgang mit dem Tierschutzplan und ein daraus zu erstellender Maßnahmekatalog, der Umgang mit geschützten Tierarten, die Düngeverordnung aber auch die Anlage von Bejagungsschneisen und Blühflächen.

 

In ihren Grußworten hoben CDU-Parteivorsitzender Ingo Senftleben und SPD-Generalsekretär Erik Stohn die Bedeutung der Landwirtschaft für Brandenburg heraus und wiesen auf die Besonderheiten der ostdeutschen Agrarstruktur hin, die bei der zukünftigen Ausrichtung der GAP berücksichtigt werden müssten.

 

Auf die GAP nach 2020 ging auch der stellvertretende DBV Generalsekretär Udo Hemmerling ein, der mögliche Grundzüge skizzierte und auf die DBV Position - gegen Kappung und Degression und Beibehaltung der Förderung der ersten Hektare - hinwies.

 

Thematisiert wurden von Präsident Henrik Wendorff auch die bislang nicht gezahlten KULAP Mittel. Hier sagte Staatssekretärin Dr. Schilde den Auszahlungsbeginn ab Anfang Mai zu. Gleichzeitig zugesagt wurde, dass die sogenannte Stabilitätsschwelle bei der Feldblockpflege zur Anwendung kommt, das heißt, Feldblöcke, die sich nicht mehr als 2% in der Größe verändern, werden im laufenden Antragsjahr nicht geändert - die Referenz wird damit stabiler.

 

Die Afrikanische Schweinpest war ebenfalls Thema. Minister Ludwig wies hier zum einen auf durchgeführte und weitere geplante Notfallübungen und auf die Förderung der Fallwild-Untersuchung bei Schwarzwild hin. Zudem kündigte er den Abschluss der sogenannten Standby-Verträge an (Tötung im Seuchenfall) und wies darauf hin, dass auch bereits aktuell eine Regelung über die Tierseuchenkasse wirksam ist.


Zum Abschluss wurde noch ein Forderungskatalog beschlossen.

Foto zur Meldung: 11. Landesbauerntag
Foto: Delegation unseres Bauernverbandes

Tagung Inno-Kompost in Sonnewalde

(15.03.2018)

Am Donnerstag, den 15. März 2018  lud die btu-Cottbus zur Auftaktveranstaltung zum Forschungsprojekt "Innovative Komposte in Agroforstsystemen als kombinierte Landnutzungsmaßnahme zur Vermeidung von Stickstoffausträgen (Inno-KompAgt)" in die  Galle GmbH in Sonnewalde. Auch der Landwirtschaftsbetrieb Thomas Domin aus Peickwitz stellte seine Agroforstmaßnahmen vor.

 

Das Projekt zielt im Wesentlichen darauf ab, die Wirkung des Einsatzes von innovativen Komposten im Zusammenspiel mit gezielten Agroforstmaßnahmen hinsichtlich ihrer Fähigkeit zu untersuchen, Stickstoff im Boden zu binden und damit ungewollte Stickstoffausträge z.B. in angrenzende Gewässer zu verhindern.

Foto zur Meldung: Tagung Inno-Kompost in Sonnewalde
Foto: Tagung Inno-Kompost in Sonnewalde

Winterschulung Drohnentechnologie und Cyberkriminalität

(14.03.2018)

Heutige Einsatzfelder der Drohnentechnologie und die rasant steigenden Möglichkeiten der Zukunft thematisierte unsere  Winterschulung in Duben am Mittwoch, den 14. März 2018 mit 25 Teilnehmern. Den Gefahren computergesteuerter Prozesse widmete sich der zweite Teil der Veranstaltung mit dem Thema Cyberkriminalität.

 

Referent Mario Hehne von APUS Systems führte durch den ersten Teil der Schulung und zeigte dabei eine Vielzahl sinnvoller Anwendungen für die Landwirtschaft beim Pflanzen-,Tier-, Erosions- oder Hochwasserschutz. auf. So ermöglicht der Einsatz von Drohnentechnik neben der Vermessung und Kartierung von Flächen z.B. eine punktgenaue Düngung und Schädlingsbekämpfung, Flächen- und Ertragsanalysen, die Bestimmung von Erosionsbahnen oder auch die frühzeitige Erkennung der Pflanzenvitalität - sogar noch bevor etwas mit bloßem Auge sichtbar wird.

 

Über potenzielle Gefahrenquellen und Entwicklungen in der Cyberkriminalität informierte Referent Marko Banik vom Landeskriminalamt. In Deutschland sind ca. 27% der Unternehmen bereits Opfer von Hackerangriffen geworden. Doch gerade mal 7,3% davon wurden zur Anzeige gebracht. Als zentraler Anlaufpunkt für Unternehmen und Behörden fungiert die zentrale Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) der Polizei, die Beratung und Unterstützung rund um das Thema Cybersicherheit bietet.

 

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Erste Sitzung des neuen Vorstandes

(14.03.2018)

Am Dienstag, den 13. März 2018 kam der neu gewählte Vorstand unseres Verbandes zu seiner ersten Sitzung zusammen. Auf der Tagesordnung stand neben der agrarpolitischen Situation mit Auswertung der Vorstands- und Präsidiumssitzung des Landesbauernverbandes u.a. die Vorstellung des Breitbandausbau-Projektes "Luckau DIGITAL" sowie ein Rückblick auf unseren diesjährigen Verbandstag.

 

Neu im Team sind die Vorstandsmitglieder Annette Diebow und Mario Weber.

 

Eine vollständige Übersicht aller Mitglieder  des neuen Vorstandes findet sich hier.

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Foto: Erste Ssitzung des neuen Vorstandes

Beratung zum Ausbau der B87

(13.03.2018)

Eine Arbeitsberatung zur 1. Planänderung im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens zum Ausbau der B 87 führten wir am Montag, den 12. März 2018 in unserer Geschäftsstelle durch. 

 

Ziel der Beratung war es, die inzwischen erfolgten Änderungen und den derzeitigen Planungsstand zu bewerten und Hilfestellung bei den einzureichenden Einwendungen betroffener Betriebe zu geben.

Foto zur Meldung: Beratung zum Ausbau der B87
Foto: Beratung zum Ausbau der B87

Mutterkuhseminar in Luckau

(12.03.2018)

Ein Seminar für Mutterkuhhalter zu den Themen Gesundheitsmanagement, Herdbuchzucht und Wolfsproblematik fand am Samstag, den 09. März 2018 in unserer Geschäftsstelle statt. Tierarzt Mark Samorski, Paul Bierstedt von der Rinderproduktion Berlin-Brandenburg und die Wolfsbeauftragte Valeska Pellegrini vom Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft, informierten die rund 30 Teilnehmer über aktuelle Entwicklungen aus ihren Fachbereichen. 

 

Besondere Schwerpunkte beim Gesundheitsmanagement setzte Tierarzt Mark Samorski auf den Bereich der Fütterung, die Parasitenbekämfpung und die Beachtung der Zwischenabkalbezeit.

 

Neben den brandenburgtypischen Rinderrassen  stellte Paul Bierstedt vom RBB auch Hilfsmittel für Einstieger vor. Im Jahr 2017 betrug mit 6.674 Kühen die Herdbuchzuchtdichte in Brandenburg 7,5% und weist damit eine rückläufige Tendenz auf.

 

Ganz anders sieht es beim Thema Wolf aus. Nach Auskunft von Valeska Pellegrini war mit 316 gemeldeten Nutztierrissen allein bei Schafen in 2017 ein sprunghafter Anstieg  zu verzeichnen. Neben Informationen zu sicheren Wolfszäunen und Schutzmöglichkeiten vor Wolfsangriffen wies die Wolfsbeauftragte insbesondere auf die Wichtigkeit hin, sowohl Risse als auch Sichtungen von Wölfen dem Landesumweltamt als zuständige Behörde zu melden.

 

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Foto: Mutterkuhseminar in Luckau

Wolfswache in Craupe/Settinchen

(12.03.2018)

Im Rahmen brandenburgweiter Wolfswachen fand am Freitag, den 09. März 2018 im Landkreis Oberspreewald-Lausitz in Craupe eine Wolfswache mit rund 35 Teilnehmern statt. Gastgeber war die GbR Kurth im Ortsteil Settinchen.

 

Angesichts steigender Wolfspopulationen und zunehmender Nutztierrisse ist neben einer besseren Unterstützung von Weidetierhaltern die Lockerung des Schutzstatus für Wölfe eine der Hauptforderungen.

 

Auch einige Politker waren gekommen, um ihre Solidarität mit den Weidetierhaltern zu bekunden. So zählten u.a. die CDU-Landtagsabgeordnete Roswitha Schier, das ehemalige SPD-Landtagsmitglied Werner-Siegwart Schippel und Landrat Siegurd Heinze zu den Besuchern der Wolfswache.

 

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Foto: Wolfswache in Settinchen

Winterschulung Rinderhaltung

(06.03.2018)
Aktuelles zum Brandenburger Tierschutzplan im Bereich der Rinderhaltung sowie Informationen zur Kälber- und Jungtierfütterung standen auf dem Programm der Winterschulung am Dienstag, den 06. März 2018 in Luckau. Für die rund 20 teilnehmenden Rinderhalter fassten LBV- Referent Dr. Simon Harnisch und Tierernährungsexpertin Franziska Hilber die wichtigsten Maßnahmen zusammen und gaben Hinweise zur praktischen Umsetzung.
 
Was der neue Tierschutzplan mit seinen insgesamt 131 Vorschlägen für die Rinderhalter bedeutet, erläuterte Dr. Simon Harnisch im ersten Teil der Schulung. Dabei ging er speziell auf die 15 eigens für die Rinderhaltung entwickelten Maßnahmen des Tierschutzplans ein. So sollen u.a. hinsichtlich der Vermeidung von Erkrankungen und Schäden durch Haltungsfehler ab 2019 Best-Practice-Betriebe etabliert und für Schlungen genutzt werden.
 
Informationen zur Kälbergesundheit und Tipps für eine optimale Versorgung von Kälbern- und Jungtieren gab es im zweiten Teil der Veranstaltung von  Tierernährungsexpertin Franziska Hilber. Dabei ging sie auf unterschiedliche Tränkeregimes für Kälber, Vermeidung von Durchfällen, den Einfluss von Haltungsbedingungen sowie Tipps im Rahmen der Kälber- und Jungtierfütterung ein.
 

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Foto: Winterschulung Rinderhaltung

24. Verbandstag in Luckau

(02.03.2018)

Die Leistungen der Landwirte für Gesellschaft und Umwelt und das Thema Ausbildung standen im Fokus unseres 24. Verbandstages unter dem Motto "Landwirtschaft macht mehr als nur satt" am Donnerstag, den 01. März 2018 in Luckau mit rund 200 Teilnehmern.

 

Neben der Wahl eines neuen Vorstandes gab es zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen sowie erstmalig eine offizielle Begrüßung der Azubis des 1. Lehrjahres durch den Vorstandsvorsitzenden Thomas Goebel und Geschäftsführerin Carmen Lorenz. Mit einer Siegerehrung unter Mitwirkung der Brandenburger Erntekönigin Sarah Rodig wurden die drei bestplatzierten Nutzer der Lern-App "AgrarQuiz" ausgezeichnet.

 

Holger Jonas und Hans-Joachim Kupz erhielten die Ehrennadel des Landesbauernverbandes. Letzterer wurde zudem als langjähriges Vorstandsmitglied unseres Verbandes in den Ruhestand verabschiedet und neben Rudolf Kupfer für besondere Verdienste um die Landwirtschaft ausgezeichnet.

 

Gastredner des diesjährigen Verbandstages waren Dr. Werner Kloos vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft zum Thema "Landwirtschaft als Spielball der Politik" sowie Eduard Krassa, Abteilungsleiter Landwirtschaft im Brandenburger Landwirtschaftsministerium in Vertretung für Minister Jörg Vogelsänger, der seine Teilnahme kurzfristig absagen musste.

 

In einer anschließenden Podiumsdiskussion moderiert von Heiko Terno stellten sich beide Gastredner den Fragen der Teilnehmer u.a. zu den Themen Förderung von Agrarumweltmaßnahmen, Bürokratieabbau, Düngeverordnung, Wolf, Afrikanische Schweinepest, Milch und die Zukunft der EU- Agrarförderung.

 

Eine Petition zur Ergreifung sofort wirksamer Maßnahmen gegen einen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest  wurde an das Landwirtschaftsministerium übergeben.

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Foto: Auszeichnung der Top 3 App-Nutzer

Fort- und Weiterbildung Pflanzenschutz

(21.02.2018)

Knapp 110 Landwirte nahmen an der Fort- und Weiterbildung im Pflanzenschutz am Mittwoch, den 21. Februar 2018 im Landhaus Duben teil.

 

In seinem Vortrag behandelte Referent Reinhard Nagel u.a. die Schwerpunktthemen Rechtsgrundlagen, integrierter Pflanzenschutz, Pflanzenschutzmittelkunde, Anwenderschutz, Schadensursachen und Diagnosen. Auch auf die sachgerechte Anwendung von Glyphosat wurde ausführlich eingegangen.

 

Gemäß §9 Abs. 4 Pflanzenschutzgesetz (PflSchG) sind sachkundige Personen wie z.B. Landwirte verpflichtet, sich in einem regelmäßigen Turnus von 3 Jahren weiterzubilden. Hierzu müssen sie an einer anerkannte Fort- oder Weiterbildungsmaßnahme wahrnehmen.

 

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Foto: Fort- und Weiterbildung im Pflanzenschutz

Medienkompetenz in der Landwirtschaft 4.0

(15.02.2018)

Neues aus der digitalen Welt stand im Fokus unserer Winterschulung am Mittwoch, den 14. Februar 2018 in Luckau.

 

Mit Tipps zu neuen Apps, die den Arbeitsalltag erleichtern oder den Kontakt zu Kunden stärken sollen, sowie aktuellen Entwicklungen und Trends in den sozialen Medien brachte Referent Stefan Schwarz  die Teilnehmer auf den neusten Stand.

 

Auch das Thema Datensicherheit und Datenschutz wurde behandelt. Einen besonderen Schwerpunkt bildeten Informationen zu der ab dem 25. Mai 2018 gültigen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der EU, die eine Reihe wichtiger Neuerungen mit sich bringt und insbesondere die Transparenz- bzw. Informationspflicht betrifft. Vor diesem Hintergrund empfiehlt sich u.a. eine Überprüfung bzw. Aktualisierung von Schutzmaßnahmen sowie der Datenschutzerklärungen.